ux·zentrisch präsentiert und diskutiert User Experience mehr…

Montag, 6. Mai 2013 von Tobias Jordans

The type of work you make, is the work you’ll get hired to do. Good idea to love the work you’re making.

Joshua Davis am 3.4.2013 auf Instagram (@praystation) – Auf der Typo 2012 präsentiert Joshua eine Stunde lang Beispiele dafür, wie er dieses Mantra in seinem Alltag verwirklicht.

Montag, 22. April 2013 von Nikolai Merk

Vier Standard Flow-Charts: Registrierung, Login, Passwort & Newsletter

Immer wieder konzipiere ich Projekte, für die ein nutzerspezifischer Bereich oder ein Newsletter-Abonnement vorgesehen sind. Beim nutzerspezifischen Bereich gehen Funktionen wie Registrieren, Anmelden und Passwort zurücksetzten einher. Beim Newsletter-Abonnement gibt es die Funktion sich an- und wieder abzumelden. All diese Funktionen haben eines gemeinsam – Die Abfrage der E-Mail-Adresse.
Während den Klickstrecken können unterschiedlichste Fehlerzustände auftreten.
Die Prozesse, die hinter den einzelnen Funktionen stecken, unterscheiden sich meistens kaum zwischen den unterschiedlichen Projekten. So muss beispielsweise das Double-Opt-In-Verfahren bei der Newsletter-Anmeldung immer angewendet werden.

Einmal angelegt und immer wieder verwendet spart man viel Zeit und übersieht keine möglichen Use Cases, die Fehler verursachen könnten. Wie die Flow-Charts aussehen, seht ihr im unteren Bild, welches ihr gerne teilen dürft.

fehlermeldung

Montag, 25. März 2013 von Tamim Swaid

Passt eine Schreibmaschinentastatur in ein Smartphone?

Mit den Touch Geräten haben wir die Möglichkeit das Konzept der Tastatur neu zu denken sind bisher aber bei der altbewährten Schreibmaschinentastatur geblieben bzw. zu ihr zurückgekehrt. Minuum hinterfragt diesen Standard und präsentiert ein durchaus interessantes Konzept. Die »Tastatur« von Miniuum ist nur noch eine einzige Zeile von Buchstaben, bei der man die Buchstaben beim Tippen nicht ganz so präzise treffen muss.

Die Tastatur in der Historie

Die Tastatur am Computer ist zwar alt, funktioniert aber immer noch gut. In der Vergangenheit gab es immer wieder Versuche die Tastatur zu verbessern. Angefangen beim Dworak Tastaturlayout, das das Ziel hatte schneller und weniger fehleranfällig zu sein, bis hin zum ergonomisch gebauten Microsoft Natural Keyboard. Die genannten Ansätze, auch wenn Sie verschiedenartige Problem lösen wollten, konnten sich nie gegen das alte QWERTY Tastaturlayout durchsetzen. Zu verbreitet, zu gelernt war die alte Schreibmaschine. Und zu klein waren die Vorteile, als dass sie sich in der Masse durchsetzen konnten.

Die Tastatur der Handys

Mit der Verbreitung der Handys in den 90er Jahren wurde mit der Telefontastatur ein neues Tastenlayout Teil eines Massenproduktes. Für das Schreiben von Kurznachrichten reichte die 12-Tasten-Tastatur erstmal aus. Später erfand man dann T9 – Text on 9 keys. Die Technologie brachte gegenüber der alten Eingabe auf Handys einen solchen Vorteil, dass es nicht lange auf sich warten lies, bis die Technologie zur Handystandardausstattung gehörte.
Mit der Einführung der Touch-Smartphones wurde die 12-Tasten-Tastatur aber wieder abgeschafft. Man behielt zwar den Ansatz von T9 durch Autocomplete aufrecht, klammerte sich aber wieder an die Schreibmaschine.

Mehr Screen auf dem Smartphone

Minuums hinterfragt das Full-Feature-Keyboard und reduziert es auf eine einzige Zeile. Im Prinzip ist es die T9-Technologie gepaart mit einem auf eine Zeile geschrumpften QWERTY Keyboard. Der klare Vorteil ist hier: Viel mehr Platz auf dem Screen. Die Ansätze von Swype, Swiftkey oder BlackBerry sind sicher Verbesserungen für das Tippen an sich, basieren aber auf dem alten dreizeiligen Schreibmaschinenlayout. Minuum schafft es sich von diesem Konzept zu lösen und präsentiert einen neuartigen Ansatz. Ich bin wirklich darauf gespannt Minuums Tastatur live zu erleben. Aus der Ferne betrachtet ist es jedenfalls ein starkes Konzept. Wenn das Eingabeergebnis stimmt kann diese Tastatur zu einem neuen Standard werden. Unterstützen kann man Miniuum auf der Crowdsourcing Plattform Indiegogo.

Es ist immer wieder erfrischend wenn man Menschen sieht die Standards hinterfragen und neuartige Lösungen präsentieren. Think Different sollte unsere Devise sein.

Was meint ihr? Kann sich solch eine »Tastatur« durchsetzen oder kennt ihr andere ebenso radikale Ansätze?

Freitag, 15. März 2013 von Tamim Swaid

Detailverliebt: Niedliche Animation statt langweiligem Ladebalken

Es ist schön zu beobachten wie Axure seine Außendarstellung seit der Einführung von Axure RP 6.5 veressert hat. Der niedliche zeichnerische Stil zieht sich durch den gesamten Auftritt. Er ist ein zentrales Gestaltungselement, tritt aber nicht störend in den Vordergrund. Als ich gerade einen Prototyp auf AxShare hochlud, klickte ich vorzeitig schon auf den AxShare Link. Anstatt eines langweiligen Ladebalkens gab es eine nette Animation. Eine Überraschung die mich hat schmunzeln lassen.

Montag, 11. März 2013 von Tobias Jordans

Detailverliebt: Facebook vereinheitlicht Desktop, Tablet, Smartphone

Facebook präsentiert ihr neu gestalteten Newsfeed und die Vereinheitlichte Gestaltung und Navigation sieht – zumindest im Video – sehr vielversprechend aus. Es wird Zeit, dass sich Pattern und Lösungen für Multidevice Navigation und Gestaltung durchsetzen.

(Via @uxsux)

Mittwoch, 6. Februar 2013 von Tobias Jordans

Detailverliebt: Die Suche unter dem oberen Rand …

usatoday.com suche zu 2013-02-01 um 11.26.52

Nach dem Klick auf das Such-Icon:
usatoday.com suche auf 2013-02-01 um 11.27.15

USAtoday.com verlinkt die Suche in der Hauptnavigation nur als kleines Lupen-Icon. Klickt man das Icon, fährt die Suchebox von oben in die Seite. Das Video zum Relaunch ist ebenfalls sehr sehenswert.

Montag, 4. Februar 2013 Ein Feature von Markus Wienen

Implicit UX (2) – Warum Interfaces das Implizite berücksichtigen sollten

Markus Wienen, Autor

Für erfolgreiches UI-Design sind implizite Faktoren besonders wichtig. Denn wie Nutzer auf ein Interface reagieren, ist immer schon sehr weitgehend entschieden: Universelle Denk-Prinzipien bestimmen darüber mit, wie wir ein Design wahrnehmen und verarbeiten. Generell wirken diese Prinzipien implizit, Nutzer selber können sie nicht  beeinflussen. Solche impliziten Mechanismen gezielt einzusetzen, wird damit zu einem wichtigen Faktor für den Erfolg und das Nutzererleben jedes Produktes. – Im Folgenden führe ich den ersten Teils des Artikels fort und zeige an zwei weiteren Beispielen, wie Implicit UX funktioniert.

>> Zu Teil 1 des Artikels...

#2: Interferenz-Effekt – Weiterverarbeitung von Reizen

Visuelle Reize werden zunächst auf Basis universeller kognitiver Verarbeitungsprinzipien, wie etwa den Gestaltgesetzen, interpretiert. Über diese elementare Interpretation von Reizen hinaus bestimmen dann weitere psychologische Effekte auch darüber mit, ob das Wahrgenommene zum Beispiel auch erfolgreich und effizient weiterverarbeitet werden kann – oder eben nicht. Ein Beispiel sind Interferenz-Effekte, die auftreten, wenn die Verarbeitung eines Reizes mental mit der Verarbeitung eines anderen Reizes kollidiert.

Das heißt: Gerät die kognitive Verarbeitung verschiedener Designelement miteinander in Konflikt, so erhöht sich der Aufwand der Reizverarbeitung, während gleichzeitig die Verarbeitungsgeschwindigkeit sinkt und ein negatives Gesamterleben entsteht.

Montag, 28. Januar 2013 Ein Feature von Markus Wienen

Implicit UX (1) – Warum Interfaces das Implizite berücksichtigen sollten

Markus Wienen, Autor

Wie Nutzer ein Interface wahrnehmen, wie sie es erleben und wie sie darauf reagieren, liegt kaum in ihrer Hand. Implizite Mechanismen im Gehirn bestimmen, was möglich ist, und wie ein Interface wahrgenommen wird. Was funktioniert (und was nicht), lässt sich in vielen Fällen schon heute voraussagen – und dabei steht die Forschung zum Impliziten erst am Anfang. – Im Folgenden stelle ich Ansatz und Idee von Implicit UX vor und zeige, wie einige ihrer grundlegenden  Mechanismen genutzt werden können, um Interfaces auch implizit optimal auf ihre User auszurichten.

Die Macht des Impliziten – und wie wir ihr begegnen können

90% unserer Hirnaktivität erfolgt vollständig unbewusst – und auch der »kleine« Rest, der als Bewusstsein übrig bleibt, ist keinesfalls selbstbestimmt: Auch all das, was wir bewusst wahrnehmen, denken oder entscheiden resultiert aus „vorbewusster (subliminaler) Informationsverarbeitung“ (Birbaumer/Schmidt 2000).

Führt man sich diese Dimension des Impliziten vor Augen, wird klar: User Experience muss impliziten Einflussfaktoren berücksichtigen – und hat dazu bis heute kein systematisches Angebot. Bislang treiben daher andere Disziplinen den Ball voran und haben so bis heute bereits eine Reihe von Effekte identifiziert, die sich auch für erfolgreiches UX-Design nutzen lassen.

Gestalten für das Implizite heißt Konzipieren

Damit ist klar: Gutes UX-Design ist kein primär kreatives Gestalten (und auch weder eine Geschmacks- noch eine Kreativ„sache“). Sondern gutes UX-Design ist am Ende eine Gestaltung und Konzeptidee, die all die Prinzipien berücksichtigt, denen unsere Wahrnehmung und unser Denken unterworfen sind – und diese sind eben wesentlich implizit.

Jetzt kann man fragen: What’s the news? Die Formel, dass gutes UX-Design nicht nur schön sein darf, sondern auch funktional sein muss, ist schließlich auch schon nicht mehr ganz neu…

Mittwoch, 23. Januar 2013 von Tamim Swaid

Wildes Tagging vermeiden – Klare Tagdefinitionen

UX-StackExchange, eine Unterseite des Frage & Antwort Networks
StackExchange, zeigt beim Eingeben eines Tags, eine Umschreibung der bereits vorhandenen Tags an. Eine klasse Möglichkeit genauer verschlagworten zu können.

Dienstag, 15. Januar 2013 von Tamim Swaid

Die alte Flimmerkiste YouTube

Wenn YouTube einen Fehler beim Abspielen hat, rauscht der Hintergrund des YouTube-Players wie bei einer alten Flimmerkiste. Auch wenn vielleicht einige junge YouTube Nutzer nichts damit anfangen können, bleibt es dennoch ein nettes Detail.