ux·zentrisch präsentiert und diskutiert User Experience mehr…

Mittwoch, 16. Mai 2012 von Tobias Jordans

Wie Hike Facebook-Likes und -Kommentare sammelt

Hike ist ein junges Startup aus Köln, das uns zwei interessante Pattern zeigt, über die es Facebook-Likes und Facebook-Kommentare sammelt.

Sie wenden dabei das gleiche Prinzip an, über das schon Millionen von Newsletterempfängern gesammelt bzw. Leads generiert wurden: »Natürlich kannst du diesen kostenlosen Download haben, du musst uns nur hier deine E-Mail-Adresse hinterlassen.«

Hike übersetzt dieses Prinzip für ihren kostenlosen PSD-Template-Download auf Facebook:

  • Man muss liken, bevor man downloaden darf, denn der Download ist »exklusiv für Fans«.
  • Man soll den Download kommentieren, nachdem er gestartet wurde.

Und so wurde es umgesetzt (Screencast):

Was haltet ihr davon? Ist das schon ein »Dark Pattern« oder einfach nur ein schön umgesetztes »Geben und Nehmen«?

Montag, 14. Mai 2012 von Tobias Jordans

Produktinspiration: Wie würdet ihr die UX im Banking neu denken?

»Simple« (vormals BankSimple) ist ein Startup aus den USA, das sich zum Ziel gesetzt hat, Banking neu zu denken: Mobil, modern, Antworten-orientiert, schön, intelligent.

In ihrem neusten Video zeigen sie, wie mobiles Bezahlen und mobiles Banking bei ihnen funktioniert. Es macht Freude zu sehen, dass es dort draußen endlich jemand gibt, der User Experience Design-Prozesse auf ein komplexes Thema wie Banking anwendet und ein besseres, schöneres und einfacheres Produkt entwickelt.

Hier ist das neuste Video:

Aber das ist nicht alles. Angefangen hat Simple mit dem Thema Sparen. Dieses Video stammt von einer früheren Beta-Version. Trotzdem zeigt es schon, wie viel besser Simple in der Lage ist, relevante Antworten zu liefern und dem Nutzer beim Finanzmanagement zu helfen:

Was haltet ihr von den Ideen von Simple und von der Art, wie sie es umsetzen?

Für mich sind sie eine Inspiration, dass es mit dem richtigen Team möglich ist, auch ein hoch komplexes und festgefahrenes Thema wie Banking neu zu denken und besser zu machen.

PS: Und natürlich muss die Startseite eines so hippen Unternehmens eine One-Page-Website sein.

Mittwoch, 9. Mai 2012 Ein Feature von Mirko Reckhard

Sei nicht klug. Sei nützlich!

Mirko Reckhard, Autor

Als User Experience Designer setzen wir den Fokus auf Menschen. Menschen, die mit den von uns entwickelten Systemen leben müssen. Ihre Bedürfnisse, ihre Anforderungen, ihr Kontext leiten uns. Alles mit dem strategischen Anspruch: putting people first. Das ist richtig und gut so. Aber was ist eigentlich mit den Bedürfnissen und Anforderungen der Menschen, die unsere Arbeit benutzen sollen?

Denken wir nur halb so viel über die Empfänger unserer Dokumente nach wie über die User der Websites und Applikationen, die wir gestalten? Anders gefragt:

Wie nützlich und nutzbar sind unsere Konzepte, Wireframes, Sitemaps, Personas, Use-Cases etc.?

Mittwoch, 21. März 2012 Ein Feature von Marcel Kleinlütke

Tipps für das Texten von Verlinkungen

Marcel Kleinlütke, Autor

6 wichtige Wegweiser für das schnelle Auffinden nutzerrelevanter Informationen

Das Thema »Nutzerzentrierung« hat viele Ausprägungen und Facetten. Eindeutig ist allerdings ihr grundlegender Ansatz, dass sich das Informationsangebot eines Webauftritts an den Nutzerbedürfnissen auszurichten hat. Diese Vorgabe gilt für die Funktionalität und das Layout einer Website, natürlich aber auch für deren Inhalte. Was so selbstverständlich klingt, wird in der Content-Praxis nicht selten außer Acht gelassen.

In der inhaltlichen Konzeption werden insbesondere Linktitel und Teaser oft stiefmütterlich behandelt. Und das obwohl die User-Anforderungen beim Surfen gewachsen sind. Sobald er eine Website angesteuert hat, erwartet der Nutzer schnelle und effektive Orientierungshilfen, um die gewünschten Informationen auffinden zu können. Anders ausgedrückt: Das Informationsangebot bzw. die Inhalte einer Website haben aufgrund der immer kürzeren Verweildauer kaum noch die Chance, gelesen zu werden, wenn der gesuchte Content nicht sofort oder ohne Umwege abgerufen werden kann.

Eine Schlüsselrolle, den User auf möglichst kurzer Strecke zu den gewünschten Inhalten zu führen, spielen Verlinkungen.

Montag, 12. März 2012 von Marian Steinbach

Erleichterung für komplexe Formulare

Es gibt Formulare, die wollen von uns mehr als nur Name und E-Mail-Adresse wissen. Mehr und mehr werden Web-Formulare zur Schnittstelle für komplexere Geschäftsabläufe und erfordern Angaben, die man als Nutzer nicht mal eben aus dem Handgelenk schütteln kann. Sie erfordern Überlegung, ausführliche Formulierung, manchmal auch Recherche oder die Absprache zwischen verschiedenen Personen.

Ein Beispiel: Die Einreichung eines Beitrags bei einem Wettbewerb. Der Screenshot zeigt die erste Seite des Teilnahmeformulars (inzwischen nicht mehr online verfügbar) für den Living Labs Global Award.

Wie man sieht, handelt es sich um den ersten von fünf Schritten. Und wenn man nicht jede Woche an einem Wettbewerb teilnimmt, hat man keine Ahnung, welche Fragen einem auf den folgenden Seiten gestellt werden.

Mittwoch, 29. Februar 2012 von Tamim Swaid

Steve Jobs (1997) – Customer Experience und nicht User Experience sollte es heißen.

Auf einer Apple Konferenz im Jahre 1997, spricht Steve von der Customer Experience und von »Customer Centered Design«. Als ich dies hörte, dachte ich mir: Eigentlich sollte User Experience auch Customer Experience heißen, oder? Denn in der Regel ist der Anwender auch mein Kunde. Zumindest im Business-Kontext. Das Video zeigt auch sehr schön, welchen Blick Steve damals schon auf die IT-Welt hatte.

Donnerstag, 23. Februar 2012 von Tobias Jordans

Ein hervorragender Vortrag über Kreativität von John Cleese

Schon 1991 hielt John Cleese (Wikipedia), bekannt von Monty Python, diesen lustigen und wissenschaftlich fundierten Vortrag über Kreativität. Sehr sehenswert.

Via @konnexus.

Freitag, 3. Februar 2012 von Marian Steinbach

Duden wartet

Selbst wenn der Duden am hell-lichten Tag (schreibt man das so? Ich kann es gerade nicht überprüfen, weil duden.de Wartunsarbeiten macht.) Wartungsarbeiten macht, können die Besucher noch was lernen. So sieht die Wartungs-Seite von duden.de aus:

(Dank an @mediarina für den Hinweis!)

Donnerstag, 26. Januar 2012 Ein Feature von Nikolai Merk

Funktionstexte aus Axure exportieren

Nikolai Merk, Autor

Mehrsprachige Projekte bringen immer zeitaufwändige Übersetzungsprozesse mit sich. Mit Hilfe von Axure kann man nicht nur die Übersetzung mit der Entwicklung parallelisieren, sondern dabei gleichzeitig auch die Qualität und den Aufwand für Übersetzer und Entwickler minimieren.

Dieser Artikel erklärt im Detail, wie wir diesen Prozess mit Hilfe von Axure und Excel-Makros abgebildet haben.

Workflow zu Beginn definieren

Im letzten Projekt habe ich an einem Konzept mitgearbeitet, welches in mehreren Sprachen umgesetzt wird.

Nicht nur die Inhalte werden mehrsprachig sein, sondern auch die GUI Elemente. Wir haben uns schon früh Gedanken gemacht, Funktionstexte zu erfassen und so aufzubereiten, dass sie von Textern übersetzt und von Entwicklern implementiert werden können.

Die Funktionstexte schon auf Wireframe Ebene zu spezifizieren ist deshalb sinnvoll, weil dann schon Texter vor bzw. während der Entwicklung die Funktionstexte in verschiedenen Sprachen erstellen können.