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12 Tipps für produktiveres Arbeiten mit Axure 7

Tobias Artikel über 18 Tipps für schöne, lesbare Axure-Konzepte (inkl. Word-Makros) ist einer der meist gelesenen Artikel auf uxzentrisch, aber ist auch mittlerweile nunmehr fast 5 Jahre alt.

In der Zwischenzeit hat sich in Axure einiges getan. Aber auch die Arbeitsweise mit dem Tool hat sich geändert.

  • Axure nutze ich um responsive Wireframes zu erstellen.
  • Der Clickdummy wird auf einem FTP-Server abgelegt
  • In Confluence wird dokumentiert und spezifiziert

Dafür habe ich folgende Tipps aufbereitet. Fügt eure eigenen gerne in den Kommentaren ein!

  1. Wireframes: Ob Interne oder Externe bspw. der Kunde können auf den Clickdummy zugreifen, und diesen an Kollegen weiterreichen.
    Das Deckblatt muss daher auch Personen eine Orientierung geben, die den Clickdummy zuvor nicht von mir präsentiert  bekamen. Darauf sind die wesentlichen Informationen  zu finden:

    • Projektname
    • Kundenname
    • URL zur Spezifikation
    • Versionsnummer des Clickdummy
    • Autor des Clickdummy
    • CTA-Button zur ersten Seite des Clickdummy
  2. Wireframes: Ich reduziere mein Grundlinienraster immer auf 5 px. Wireframes müssen bei mir sauber ausgerichtet sein und die Standard-10-px-Abstände von Axure bieten mir nicht genug Gestaltungsspielraum. (Einstellung unter »Arrange« → »Grid and Guides« → »Guide Settings« → »Grid« → In Spacing »5px« eingeben)
  3. Wireframes: Konzipiere ich eine responsive Seite, lege ich in Axure dieselben Breakpoints an, wie sie auch später die Designer und Entwickler anwenden. Auch hier halte ich mich an die  4 Breakpoints, wie sie in bootstrap vorgegeben sind. Das macht es leichter Seiten und Elemente zu konzipieren, die dem späteren Design entsprechen.
    Wie die Breakpoints angelegt werden ist in dieser Galerie zu sehen:

Direkt einkaufen und Warenkorb einsehen

goodeggs

goodeggs, ein Bestell und Lieferdienst für lokale Lebensmittelerzeugnisse, hat einen schöne Lösung für das Einkaufen direkt aus der Produktübersicht entwickelt.

    1. Der Plus Button erscheint erst beim Hover.
    2. Eine Animation und Transformation, fügt den Minus Button hinzu, wenn bereits ein Produkt im Korb ist.
    3. Wenn ein Produkt bereits im Korb ist, wird die Anzahl auf dem Bild angezeigt.

„The first rule of user research: never ask anyone what they want.“

Aus: Erika Hall, Just enough Research, e-Book, New York 2013, Pos. 1168.

 

Warum?

1) Menschen wollen gemocht werden. Daher versuchen sie das zu sagen, von dem sie glauben, dass es der Fragesteller hören möchte.

2) Es ist unmöglich, etwas zu wollen, das man sich nicht vorstellen kann. Oder wie es Henry Ford (angeblich) gesagt hat: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt, schnellere Pferde.“

Piera und Ihre Sneaker – Eine Product Reviewerin im Gespräch

piera

Über Twitter bin ich auf Piera gestoßen und habe ihren Blog Pieras Kicks und Vlog gesehen, auf denen sie über Sneaker berichtet. Ich fand das ein Interview mit einer Produkt Reviewerin gut zum Artikel „Bling Bling Marketing vs. Product Experience“ passte und konnte Piera dafür gewinnen.

Hi Piera, also du schreibst über… Sneakers, Kicks oder darf ich auch Schuhe sagen?
Du darst gerne auch Schuhe sagen. :)

Wann und wie bist du darauf gekommen über Sneaker zu schreiben? Woher die Motivation dazu?
Ich habe schon seit langer Zeit eine Affinität für Sneaker. Als ich dann nach dem Studium arbeitssuchend war, habe ich mit dem Bloggen begonnen. Da ich für meine unübliche Schuhwahl bekannt bin und ich mich für Sneakers interessiere, lag das Thema nahe. Ein weiterer Grund dafür war die Tatsache, dass es weniger weibliche als männliche Sneaker-Blogger gibt. Wenn ich über Schminke gebloggt hätte, wäre es nicht wirklich individuell gewesen.

Bling Bling Marketing vs. Product Experience

Lindt hat mit seiner Marke »Hello« eine erfolgreiche Schokoladen-Eigenmarke generiert. Die Verpackung ist innovativ und verleiht der Schokolade einen eigenen Charkter. Und die Schokolade ist wirklich gut. Kostet aber auch :)

Wie aber stellt Lindt nun diese Schokolade im Netz vor?

Live your Dream   Lindt HELLO

Das Design der Seite ist mäßig und erreicht definitiv nicht die Designqualität der Verpackung. Mein Favorit der »Hello Reihe« ist die »Crunchy Nougat« Sorte. Draufgeklickt. Was sehe ich?

Die Hamburger-Navigation: Usability-Schwierigkeiten und Alternativen

hamburger navigation

Komplexe Navigationen auf kleinen Bildschirmen abzubilden stellen den ein oder anderen Informations-Architekten vor eine größere Herausforderung.

Eine Hamburger-Navigation, oder Off-Canvas-Navigation, welche sich seitlich einfährt und über den Inhalt legt, scheint vielen die beste Lösung zu sein – Schließlich wird dies bei Facebook und Google vorgelebt.

Jedoch birgt das Pattern Hamburger-Navigation Usability-Probleme, wenn es unreflektiert eingesetzt wird.

Schwächen der Hamburger-Navigation

Auffindbarkeit

Viele Nutzer kennen das Hamburger-Icon und dessen Funktionalität nicht und vermuten dahinter erst gar nicht die Navigation.

Zu dieser Erkenntnis kamen exis web und zeebox in A/B-Tests.

Warum die neugierige Kultur San Franciscos weltweit Innovation anzieht

Dies ist der 1. Teil meines 2. teiligen Artikels zum Thema: UX Design in San Francisco. Der erste Teil dreht sich um meine Erlebnisse in der Stadt, die für mich exemplarisch für die offene und neugierige Kultur der Stadt stehen.

»Hi, do you do startups?« So empfing mich Rob von einem der etlichen Hackerhomes in San Francisco, dem Mekka der Techwelt, in das ich für 10 Tage gereist war. Eigentlich wollte ich dieses Jahr zum SXSW in Texas / Austin fliegen. Als ich dann eine Reisekostenkalkulation gemacht hatte, war mir der Trip zum SXSW mit geschätzen 2500 EUR doch zu teuer. »Aber mit meinem Budget kann ich etwas anderes machen« dachte ich mir. z.B. einen Trip nach San Francisco organisieren und mir die UX Szene dort mal anschauen. San Francisco bot sich als Erkundungsort an, da die ganze Techwelt dort versammelt ist. Ich wollte Menschen aus der Techszene treffen, um herauszufinden wie UX Designer dort arbeiten, wie sie in Unternehmen positioniert sind und inwiefern sich das Skillset von den UX Designern hier unterscheidet. Damit die Gespräche vor Ort einen Rahmen bekommen, nahm ich mir vor einen Artikel zu schreiben. Der damalige Arbeitstitel: »The status of UX in San Franciscos companies – Is San Francisco leading the way to how UX should be seen in the world?«

Auf nach San Francisco bzw. in die Bay Area

Für die Reise fing ich 5 Wochen vorher mit der Planung an. Ich began damit mein Netzwerk anzupingen. Mein Ziel war es in den 10 Tagen so viele Gespräche wie möglich zu führen. Um ein möglichst breites Meinungsspektrum auszukundschaften, war es mir wichtig die Gespräche nicht nur auf UX Designer zu reduzieren. Den Kommunikationsaufwand, den ich mit meinen Pings losgetreten habe, hatte ich unterschätzt.

»Technikern bedeutet die Gestaltung von Räumen nichts. Sie kümmern sich nur ums Funktionale.«

Galina Balaschowa, Architektin des sowjetischen Raumfahrtprogramms, im ZEIT Magazin vom 13. November 2014. Arbeiten von ihr sind im Buch »Galina Balaschowa: Architektin des sowjetischen Raumfahrtprogramms« von Philipp Meuser und bis zum 22. Februar in der Ausstellung Outer Space in der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen.

Guckguck – Ich guck mir dein Passwort nicht an

readmeio
Schönes Detail bei ReadMe.io. Danke an Simon Theis der uns auf den Tweet von Micho aufmerksam gemacht hat.

Das muss ich auch haben!

Artikel 4 von 4: Produktstarke Seiten

Im vierten und letzten Artikel in der Reihe zur kontextsensitiven Navigation betrachte ich produktstarke Websites, also klassische E-Commerce-Sites.
Die Kernfunktion auf produktstarken Websites ist die Produktsuche. Das Anbieten von passenden weiteren Produkten ist die zweitwichtigste Funktion. Die Vorstellung von passenden Produktkategorien steht an dritter Stelle. Und angenehmes, exploratives und inspirierendes Stöbern durch Themenbereiche ist schließlich die viertwichtigste Funktion.