uxzentrisch erörtert:
Sollten wir auf den Registrieren-Link verzichten?

Registrieren und Anmelden ist ein Dauerthema für die Konzeption, nicht nur bei uxzentrisch.

iTunes zeigt uns einen weiteren Ansatz im Umgang mit dem Registrieren-Link, es lässt ihn einfach weg. Statt dessen ist der Registrieren-UseCase im Anmelden-Dialog versteckt:
Screenshots aus dem Apple iTunes Anmelden- und Registrieren-Flow
(Screenshot vergrößern)

Mir gefällt der Gedanke. Er spielt bewusst damit, dass Nutzer diesen Link schon klicken werden, wenn sie sonst keine Alternativen haben … aber erzeugt dabei kein schlechtes Gefühl.

Was haltet ihr davon? Ist das ein Pattern, das wir nutzen sollten in unseren Webapplikationen? Oder nur in speziellen Situationen?

4 Kommentare

Tamim Swaid vor 4 Jahren

Meiner Meinung nach kann man getrost auf den Registrieren Link verzichten. Was spricht gegen ein: »Ausprobieren Link« – Änderungen etc. können nur dann gespeichert werden, wenn man einen Account anlegt. Wahrscheinlich führt dies sogar zu mehr Anmeldungen. Im Buch »Neuro Web Design« zeigt Susanne Weinschenkauch wie man letzendlich mehr bekommt, wenn man erst gibt. Die Hürde »registrieren« wegzulassen, wenn es möglich ist, ist auch eine Art des Gebens.

linda vor 4 Jahren

finden wir gut :)

kuckt mal hier: http://www.dergepflegtemann.de/

KMB vor 4 Jahren

Gab es das nicht schon vor einem Jahr?

Lasst uns lieber über die Platzierung des »Kennwort vergessen?«-Buttons reden und darüber, wie man nach dem Anmelden zu den Büchern und Podcasts kommt ;-)

Tobias Jordans Autor vor 4 Jahren

@linda: Ich habe bei deinem Link keine Bezug zum Artikel finden können und den Kommentar daher erstmal deaktiviert, weil er so nur nach Spam aussieht. Bitte erklär uns gerne genauer was wir »hier mal gucken« sollen…

@KMB: Ja und Nein. Der verlinkte Artikel (auch in der Artikel-Einleitung verlinkt), diskutierte eher, wie man die Links Anmelden/Registrieren benennt um sie beide im UI zu platzieren. Hier geht es um die Idee, einen einfach weg zu lassen…

@Tamim: Ja, starkes Model – aber nicht universell auf alle Anmelde-Registrieren-Cases anzuwenden. Wie sähe das für betterplace.org, stayscout.de oder iTunes aus? – Gregor nutzt es dagegen für minutes.io und dort finde ich es genau das Richtige: Er spricht von »minute erstellen« (= tryout) und später von »Speichern« (= login oder reg – egal).