uxzentrisch erörtert:
Besuchte Hyperlinks - Theorie vs. Praxis

Der Hyperlink ist das ureigene Alleinstellungsmerkmal von Hypertextsystemen wie dem World Wide Web. Ein Text, auf den Nutzer klicken können, um zu einer anderen Seite zu navigieren oder eine Ressource zu laden. Ohne Hyperlinks wäre das Web nicht das Web.

Es müsste daher unstrittig sein, dass es für Nutzer des Web besonders wichtig ist, Hyperlinks als solche zu erkennen. Die ersten grafischen Web-Browser, allen voran NCSA Mosaic, haben hierzu einen Quasi-Standard etabliert: Hyperlinks wurden durch blaue Schrift und Unterstreichung gekennzeichnet (vgl. Abb. 1). Populäre Nachfolger von Mosaic wie der Netscape Navigator haben diese Konvention übernommen, und bis heute ist dies die Standard-Darstellung für nicht besuchte Hyperlinks.

Mosaic hat noch einen weiteren Quasi-Standard festgelegt: Hyperlinks zu Seiten/Ressourcen, die ein Nutzer bereits besucht/geladen hat, wurden anders dargestellt als noch nicht besuchte Hyperlinks. Dadurch sollte es Nutzern möglich sein, nachzuvollziehen, welche Seiten sie schon besucht haben und welche noch nicht. Mosaic hatte hierzu die Farbe Violett reserviert und außerdem an Stelle der durchgezogenen eine gestrichelte Unterstreichung genutzt (vgl. Abb. 3). Bis auf die gestrichelte Unterstreichung hat sich dies ebenfalls als Konvention verbreitet. Alle bekannten Browser stellen besuchte Hyperlinks anders dar als unbesuchte. Die meisten nutzen die vom Netscape Navigator propagierte Darstellungsform (vgl. Abb. 2).

Hyperlink-Stile in verschiedenen Browsern

Einige Zeit lang wurde das Erscheinungsbild von Webseiten von den beiden oben gezeigten Farben, Blau und Violett, bestimmt. Je stärker man eine Seite genutzt und je mehr Links man angeklickt hat, desto violetter wurde sie. Für das ästhetische Empfinden der Nutzer und Macher war das nicht unbedingt schmeichelhaft, und mancher Corporate-Design-Prediger dürfte damals das Web im Allgemeinen oder die Browser im Besonderen für ihre Ignoranz und Eigensinnigkeit verflucht haben.

Seit der HTML-Spezifikation Version 3.2 (14. Januar 1997) war es dann möglich, die gewünschte Farbe für die Darstellung von Text und Hyperlinks im Browser gezielt festzulegen. Die Parameter text, bgcolor, link und vlink im body Tag gaben uns plötzlich jeweils 16,7 Millionen Möglichkeiten, die Farben von Text, Hintergrund und Hyperlinks (besucht und nicht besucht) bewusst zu bestimmen. Eine Möglichkeit, die vor allem von den eher kommerziell interessierten Anbietern von Web-Inhalten lange herbeigesehnt wurde, denn sie markierte das Ende der Vorherrschafft von blau und violett.

7 Jahre später apelliert Jakob Nielsen in seiner Alertbox vom 3. Mai 2004 mit dem Titel »Change the Color of Visited Links«, die spezielle Kennzeichnung von besuchten Hyperlinks nicht zu vergessen.

Zu dem Zeitpunkt hatten nach Angaben von Nielsen 74% aller Websites diese Unterscheidung getroffen, wodurch sich argumentieren ließ, dass dies eine wichtige Konvention sei, deren Nichteinhaltung böse Auswirkungen auf die Usability einer Website haben müsste. Einige der von Nielsen genanntenn Folgen (übersetzt von uxzentrisch):

  • Unbeabsichtigtes mehrfaches Besuchen der selben Seite.
  • Nutzer verlieren sich leichter innerhalb der Site, weil ihr Verständnis der Bedeutung jedes Links verringert wird
  • Nutzer übersehen oft den Unterschied zwischen zwei ähnlichen Link, oder sie schätzen diesen Unterschied falsch ein, wenn sie nicht wissen, welchen der beiden verlinkten Ressourcen sie bereits besucht haben.
  • Nutzer geben schneller auf, weil ihr Gefühl der Kontrolle geringer ist, wenn die Site ihre Navigationsaktivitäten nicht widerspiegelt und somit Hilfestellung gibt.

Heute, noch einmal 5 Jahre später, zeigt sich, dass Nielsens Apell offensichtlich keine maßgebliche Wirkung hatte. Die größten deutschen Websites (genauer: Die Websites mit den meisten Besuchen nach IVW) ermöglichen keine Unterscheidung zwischen besuchten und unbesuchten Hyperlinks. Die Tabelle zeigt die 20 Websites mit den meisten Visits nach IVW-Ausweisung von März 2009.

Website Kennzeichnung
besuchter Links
T-Online Nein
MSN Nein
Yahoo Teilweise
StudiVZ Nein
ProSieben Online Nein
wer-kennt-wen.de Nein
schülerVZ Nein
Spiegel Online Nein
Bild.de Nein
meinVZ Nein
AOL Nein
MySpace Nein
mobile.de Nein
Arcor.de Nein
RTL.de Nein
MyVideo Nein
CHIP Online Nein
Lokalisten Nein
Kicker online Nein

Nur eine einzige Website, Yahoo! Deutschland, findet sich darin, auf der Nutzer besuchte von nicht besuchten Hyperlinks unterscheiden können, und das auch nur teilweise. Auf der Yahoo! Startseite gibt es diese Möglichkeit nicht, nur einige Teilbereiche wie z.B. »Nachrichten« machen besuchte Hyperlinks unterscheidbar.

Warum ignorieren die meistgenutzten Websites eine Design-Empfehlung, die fast so alt ist wie das Web selbst?

Hier ist eine Reihe von möglichen Gründen.

Annahme 1: URLs ändern sich

Besuchte Hyperlinks können nur dann vom Browser erkannt und gesondert ausgezeichnet werden, wenn der Browser die URL zuvor schon aufgerufen hat. Ändern sich URLs dauernd, kann das nicht funktionieren.

Einige Sites wie z.B. MSN nutzen URLs mit Parametern. Ein Beispiel:

...Sommerloch.aspx?cp-documentid=9361783&imageindex=2

Technisch gesehen könnte diese URL auch anders geschrieben werden, beispielsweise indem die URL-Parameter in einer anderen Reihenfolge ausgegeben werden.

...Sommerloch.aspx?imageindex=2&cp-documentid=9361783

Um besuchte Hyperlinks zuverlässig auszeichnen zu können, muss man innerhalb einer solchen Site sicher stellen, dass die URLs immer identisch geschrieben werden. Die URL-Parameter müssen immer in der gleichen Reihenfolge stehen. Das erfordert schon ein hohes Maß an Standardisierung bei der Entwicklung.

Auch URL-basiertes Session-Management macht die Angelegenheit kompliziert. Hier wird eine möglichst einmalige Session-ID in die URLs eingebunden, um einen Nutzer bei seinen Klicks durch eine Site wiedererkennen zu können. Damit sind URLs grundsätzlich veränderlich.

Amazon.com, der weltweit erfolgreichste Online-Shop, kennzeichnet grundsätzlich besuchte Hyperlinks anders als nicht besuchte. Da Amazon jedoch URLs mit Parametern offenbar auf unterschiedlichste Arten aufbaut, kommt es immer wieder dazu, dass einzelne Links aussehen, als wären sie noch nicht besucht, obwohl man die Zielseite bereits unter einer anderen URL aufgerufen hat.

(Als Exkurs zum Thema URLs hier ein schon 11 Jahre alter Artikel: Cool URIs don’t Change – geschrieben von keinem geringeren als Tim Berners-Lee.)

Annahme 2: Man verzichtet aus ästhetischen Gründen

Seit HTML 3.2 und die Browser uns die Möglichkeit boten, haben wir ohne Zögern von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Farben von Hyperlinks frei zu beeinflussen. Spätestens, als mit Netscape Navigator 4 auch noch CSS Einzug ins Web erhielt, haben wir uns auch noch bemüht, die charakteristische Unterstreichung von Hyperlinks zu unterdrücken. Eine Website mit blauen, unterstrichenen Hyperlinks wirkte un-designt und nicht zeitgemäß.

Wenn man Links schon farbig kennzeichnet, versucht man heute oft, die Farbe passend zum gesamten Erscheinungsbild der Website (bzw. zum Corporate Design des Absenders) zu wählen. Dies soll zur Klarheit und Wiedererkennbarkeit beitragen, führt aber im Fall von Hyperlinks meist eher zur Tarnung als zur Hervorhebung.

Zu diesem minimalistischen Ansatz scheint die Auszeichnung besuchter Hyperlinks nicht recht zu passen. In Web-Designguides, die uns vorgelegt werden, wird oft explizit vorgeschrieben, dass besuchte Hyperlinks genau so auszuzeichnen sind, wie unbesuchte.

Ein Fall aus der obigen IVW-Liste, dient als besonders griffiges Beispiel: Bei ProSieben.de hat offenbar jeder Unterbereich seine eigene Farbgebung und damit auch seine eigene Linkfarbe. Offenbar sah man sich dort nicht in der Lage, zu jeder dieser Farben auch noch eine Auszeichnung für besuchte Links festzulegen.

Annahme 3: Es wurde schlicht vergessen

Es gibt vieles zu beachten, wenn man eine Website designt. Kann es da möglicherweise passieren, dass dieser Aspekt schlicht vergessen wird? Dass die Designer nicht daran denken, oder dass die CSS-Entwickler vergessen, dies umzusetzen?

Bei der oben gezeigten Auswahl reichweitenstarker Websites ist das nur schwer vorstellbar.

Annahme 4: Man möchte mehr Seitenaufrufe

Viele Websites mit großer Reichweite leben von Ad-Impressions, also von der Anzahl angezeigter Werbeanzeigen. Diese richtet sich nach den Seitenaufrufen. Wenn ein Nutzer eine Seite mehrfach besucht – etwa weil er glaubt, dort noch nicht gewesen zu sein – erzeugt dies auch mehr Seitenaufrufe und damit mehr Ad-Impressions.

Wäre das möglich? Nimmt es jemand billigend in Kauf, dass Nutzer auf der Site umherklicken, in der Erwartung, etwas neues zu entdecken, um dann auf eine bereits bekannte Seite zu stoßen? Wäre dem so, würde ich sagen, dieser Betreiber sollte lieber in bessere User Experience investieren, die zu häufigeren Besuchen, mehr Links (=Weiterempfehlungen) und mehr Besuchern führt und damit die Ad-Impressions auf nutzerfreundlichem und nachhaltigem Wege steigert.

Annahme 5: Es wird angenommen, die Unterscheidung sei überflüssig

Ein letzter Grund, der mir als mögliche Ursache für die fehlende Kennzeichnung besuchter Hyperlinks auf Websites in den Sinn kommt: Die Verantwortlichen halten es einfach für unnötig. Schließlich weiß ein Nutzer doch selbst am besten, was er eben angeklickt hat, oder?

Ich schlage folgendes Experiment vor, dass jeder Web-Nutzer nachvollziehen kann:

  1. Überlege Dir ein beliebiges, interessantes oder lustiges Thema, zu dem man einige Videos auf Youtube vermutet und suche Videos dazu auf Youtube.com. Nehmen wir zum Beispiel macworld keynote (etwa 1.000 Treffer).
  2. Jetzt sieh Dir nacheinander die Videos im Suchergebnis an.
  3. Folge auf den Video-Seiten einigen der »Ähnliche Videos« Links.
  4. Versuche dabei, nur Videos zu öffnen, die Du vorher noch nicht gesehen hast.

Zähle währenddessen die Klicks, bis Du ein Video öffnest, dass Du vorher schon mal gesehen hast.

Meine ganz persönliche Meinung: Wir brauchen die Kennzeichnung von besuchten Links noch immer. Und je mehr wir eine Website oder Web-Applikation nutzen, desto schwerer wiegen Usability-Probleme und desto wichtiger ist es, sie zu vermeiden.

Der wichtigste Grund aber, warum die Kennzeichnung von besuchten Hyperlinks heute noch immer wichtig ist, ist kein Usability-Argument, sondern ein User-Experience-Aspekt: Websites, auf denen ich besuchte Links erkennen kann, fühlen sich einfach besser an. Es fühlt sich richtig an, wenn ich in einer Liste von Links auf einen Blick sehen kann, welche Einträge ich noch nicht angeklickt habe und welche ich bereits geöffnet habe, möglicherweise in einem neuen Tab irgendwo weit hinten in der Tab-Leiste meines Browsers. Es macht zu einem kleinen, aber wichtigen Teil mein Gefühl aus, kontrollieren zu können, was ich auf einer Site mache. Das ist ein Thema von Transparenz und Vertrauen.

Vielleicht tröstet es, dass es außerhalb der IVW-Rangliste auch Websites gibt, die besuchten Hyperlinks eine erkennbare Auszeichnung spendieren. Und das sicher nicht, weil man etwa vergessen hat, dies zu unterdrücken: Google, Yahoo, Wikipedia, Ebay, Flickr, The New York Times, Craigs ListWordPress.comThe Internet Movie DatabaseAsk.com.

Was denkt Ihr? Brauchen wir die Kennzeichnung besuchter Links noch? Wie macht man es richtig? Aus welchem Grund wird darauf verzichtet? Welche viel genutzten Websites kennzeichnen besuchte Hyperlinks?

Update: Beim UXcamp in Berlin (23. bis 24. Mai 2009) habe ich hierzu eine Session angeboten.

Update 2: Wie Moritz in den Kommentaren anmerkt, gibt es bei Spiegel Online die Schlagzeilen-Seite, auf der besuchte Hyperlinks deutlich zu erkennen sind.

33 Kommentare

Arno Karrasch vor 6 Jahren

Schöner Artikel. Allerdings denke ich, das diese konzeptionelle Idee aus Zeiten starrer Architekturen stammt und nur noch bedingt funktioniert. Es wäre spannend zu erfahren, on Normalnutzern diese Funktion nützt und wo.
Außerdem hätte ich noch eine Annahme für die Liste:
Annahme 5: Es ist den Seitenbetreibern schon bewusst, der technische Aufwand für die Realisierung ist aber zu hoch. Bei gleichzeitiger niedriger Priorisierung der Funktion.

Martin Gude uxzentrisch vor 6 Jahren

Ich sehe das recht ähnlich wie du: Hyperlinks müssen deutlich gekennzeichnet sein. Sie müssen sich auch deutlich zwischen nicht besuchten und besuchten Hyperlinks unterscheiden. Mir ist schon sehr häufig passiert, dass ich mehrmals die gleiche Seite geöffnet habe, nur weil ich keinen visuellen Hint hatte.

Ein anderes Thema, dass mir immer wieder unangenehm aufstösst sind fehlende Unterstreichungen bei Links und Unterstreichungen bei anderen Textteilen als Links. Ich erkenne Links vor allem an der Unterstreichung und den Typ des Links an dessen Farbe.

Prinzipiell würde ich fasst soweit gehen und mir die alten Standards zurückwünschen.

Martin Gude uxzentrisch vor 6 Jahren

@Arno Warum denkst du, dass das nur noch bedingt funktioniert? Auch in Webanwendungen wie Google Mail und Google Reader werden schon gesehene Elemente anders dargestellt als noch nicht betrachtete Elemente. Auf welcher Ebene es sinnvoll ist diese Unterscheidung zu machen ist eine andere Sache.

Wenn du beispielsweise ein Produkt in einer Produktfinderanwendung schon einmal angeschaut hast wäre diese Feedback imho sehr wertvoll.

Arno Karrasch vor 6 Jahren

Für Mail und Reader würde ich dir recht geben, hier hat man immer wieder kehrende Strukturen und es ist außerdem ein entscheidendes Kriterium, ob ein Bereich/Item schon besucht wurde oder nicht. Bei Publisher-Anwendungen eher nicht. Je dynamischer eine Struktur ist, desto weniger greift die Funktion. Abgesehen davon können hier auch andere Dinge relevant sein, daher ist die Information »ungelesen« nicht unbedingt wichtig.
Hängt also stark von Art und Weise der Informationsstruktur ab und funktioniert eben deshalb »bedingt«.

Ich würde mir hier nicht unbedingt die alten Standards zurückwünschen …. Standards allerdings schon.

Peter Scheidt vor 6 Jahren

Beim Lesen des Artikels bzw. genauer der Tabelle fiel mir auf, dass die Einträge von spiegel.de und bild.de in einem dunkleren Grünton dargestellt werden. Das liegt ganz offensichtlich daran, dass ich diese URLs heute schon besucht habe. Leider hilft mir diese Information überhaupt nicht bei der Beantwortung der Frage, ob es sich vielleicht lohnen würde, diese Nachrichtenportale heute noch einmal aufzurufen. Es fehlt also Kontext, um der Information eine gewisse Relevanz für eine Entscheidung zu geben.

Der Wert der Aussage »Diesen Link haben Sie schon einmal angeklickt« ist noch in anderer Hinsicht mehr als fraglich. Denn die Browser speichern die Historie unterschiedlich lang, je nach Standardinstallation 90 Tage. Doch will ich wirklich wissen, ob ich einen spezifischen Link vor eineinhalb Monaten schon mal aufgerufen habe? Oder war des doch gestern? Auch hier fehlt der Kontext, in dem Fall der zeitliche.

Annahme 6: Es handelt sich um einen Anachronismus aus der Zeit, als Websites bzw. die von ihnen dargestellten Infromationen wesentlich statischer waren als heute. Und als es noch kostenrelevant war (ich sage nur Compuserve als Ferngespräch anno 1992) zu wissen, ob man einen Link schon mal aufgerufen hatte oder ob sich dahinter neue, noch nie gesehene Informationen verbergen könnten.

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

@Arno: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Forum? Stell Dir die Liste aller Threads vor. Sollte der Link zu einem Thread, den Du bereits geöffnet hast, als besucht erkennbar sein? (Könnte ja sein, dass seit dem letzten Besuch neue Beiträge hinzugekommen sind.)

Ich kenne diesen konkreten Fall aus einem Forum und bin heilfroh, dass wir die Kennzeichnung besuchter Links dort nachgerüstet haben.

Peter Scheidt vor 6 Jahren

Nachtrag: Ein weiteres Problem mit der Kennzeichnung von bereits besuchten Links ist die unterschiedliche Labelung von Links, also dem Teil, der zwischen <a href> und </a> steht. Dieser wird vom Autor der Seite jeweils frei gewählt und sollte – schon alleine aus Usability-Gründen – kontextbezogen sein auf den umstehenden Seiteninhalt.

Wenn also je ein Link auf Seite A und auf Seite B auf das gleiche Ziel (Seite C) gesetzt werden, wird der klickbare Text vermutlich nicht identisch sein.

Das wiederum hat zur Folge, dass ich beim Lesen der Seiten A und B zwar sehe, dass ich die dahinter liegende Seite schon besucht habe, aber die Linktexte verraten mir vielleicht nicht, dass es sich in beiden Fällen um C handelt.

Hier wäre es also zu viel bzw. nicht vergleichbarer Kontext, der die Information »dieser Link wurde schon besucht« relativ wertlos macht für mich.

Arno Karrasch vor 6 Jahren

@Marian: Klar. Allerdings ist hierbei immer zu überdenken, ob man diese Funktion hier über Links löst oder eben anders. Annahme 6 finde ich hierbei gar nicht schlecht. Das Ganze über Linkfarbe zu machen, stammt aus ganz frühen Zeiten aus teilweise noch »Text-only« Systemen. Und hier funktionierts auch noch am Besten. Also ist es hier wie immer: »Es kommt darauf an …«

Peter Scheidt vor 6 Jahren

These: Das Wissen um die Tatsache, dass ich einen bestimmten Link schon einmal angeklickt habe, hilft mir praktisch nie weiter. Ein Beispiel:

In uxzentrisch finde ich unter jedem Artikel auf der Homepage einen Link »Kommentieren«. Einige sind hellgrün (noch nicht besucht), einige dunkelgrün (schon mal geklickt).

1. Wann habe ich diesen Link geklickt? Und wann jenen? Wie lange reicht meine Browserhistorie zurück?

2. Warum habe ich schon mal auf diesen Link geklickt? Und warum auf jenen? Um Kommentare zu lesen oder um einen zu schreiben?

3. Wenn ich Kommentare gelesen habe – sind seitdem welche dazugekommen? Sollte ich also vielleicht doch noch mal klicken, nur um sicherzusein?

Es sind meiner Erfahrung nach drei zentrale Informationen, die mir fehlen, um den Status »diesen Link habe ich schon mal geklickt« sinnvoll zu verwerten:

a) Warum habe ich den Link geklickt?
b) Wann habe ich das getan?
b) Hat sich die Zielseite dahinter seitdem geändert, sprich lohnt sich ein erneuter Klick?

Daher ignoriere ich diesen Status praktisch immer. Und wenn man ihn denn setzt, dann bitte dezent und über Ikonographie oder sowas, aber nicht mit lila und unterstreichen. Denn um noch mal kurz auf die Ästhetik zu kommen: Usability gründet sich auch auf eine in sich stimmige Optik. Wenn man mal an an eine gelb-schwarze Website denkt, das passt einfach nicht. Und um das hässlich zu finden, muss ich kein Marketing-Mensch sein. Oder will jemand in einer flashbasierten Fotoschule blau/lila unterstrichene Links? ;-)

Die Welt hat sich weitergedreht seit Mosaic, Inhalte und Technik (ich sach nur RIA) haben sich dramatisch weiterentwickelt. Leider ist der Link und die damit zusammehängende Optik auf der Strecke geblieben, so dass sich jeder Designer sein eigenes Süppchen kochen musste.

Es wird Zeit, das zu ändern und einen Rahmen für eine differenziertere Darstellung von Links zu erarbeiten. Vielleicht mehr so wie eine Art Framework, aus dem man sich je nach Anfwendungsfall und Kontext »seine« Linkoptik zusammenstellen kann.

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

@Peter: In meinem Artikel habe ich ja schon einen Youtube-Selbstversuch vorgeschlagen. Falls das nicht plastisch genug war, könnte ich mir noch ein paar andere Szenarios vorstellen, bei denen es ungeheuer nützlich sein kann, zu sehen, dass man einen Link bereits angeklickt hat (bzw. dass man die Zielseite dahinter bereits aufgesucht hat).

Szenario 1: Man liest sich durch ein Nachrichten-Portal. Auf einer Artikel-Detailseite sieht man unter und neben dem Artikel mehrere Überschriften von anderen Artikeln zum Thema, natürlich verlinkt. Man entdeckt eine Überschrift, die einem interessant erscheint. Dann erkennt man aber am Unterschied der Linkfarbe zu den anderen Links, dass man den Artikel schon einmal besucht hat und erinnert sich dann tatsächlich daran, ihn gelesen zu haben.

Szenario 2: Man recherchiert eine Weile auf einer Touristik-Seite nach Reise-Angeboten zu einer bestimmten Gegend. Dabei probiert man unterschiedliche Suchabfragen (Preis, Verpflegung, Zimmer-Kategorie) und klickt sich durch die Ergebnisse. Nach einer Weile kommt man nach verschiedenen Anfragen auf Reiseangebote, die man zuvor durch andere Suchabfragen bereits gefunden hat. Die Farbe der Links unterstützt diese Erkenntnis. Diese Treffer muss ich kein zweites mal anklicken, es sei denn, ich möchte die Detail-Information ein weiteres Mal lesen.

Hier wird tatsächlich nur eine einzige Information vermittelt, nämlich, dass ich die Ressource, auf die der Link zeigt, (in der letzten Zeit) schon mal angeklickt habe. Aber die halte ich für durchaus wesentlich, um unnötiges Umherirren im Hypertext zu vermeiden.

Die Fragen, die Du außerdem gerne beantwortet hättest (Warum habe ich den Link angeklickt?, Lohnt sich ein erneuter Klick?), kann Dir nach meiner Auffassung kein System der Welt beantworten. Nicht, dass es dazu nicht Hilfestellungen geben könnte, die von Plattform zu Plattform verschieden ausfallen können. In der Thread-Übersicht eines Forums beispielsweise hilft es, zu wissen, von wann der letzte Beitrag innerhalb eines Threads stammt.

Peter Scheidt vor 6 Jahren

@Marian: Bei Szenario 1 sehe ich das Problem, dass es zu den Eigenheiten von Nachrichtenportalen gehört, einen Artikel nach der ersten Veröffentlichung fortlaufend zu aktualisieren – wenn denn die Ereignisse am gleichen Tag eine gewisse Dynamik aufweisen oder bspw. Informationen tröpfchenweise an die Öffentlichkeit gelangen. Ich als Nutzer weiß natürlich nicht, ob und wann ein Artikel noch mal aktualisiert wurde, nachdem ich drauf war.

Natürlich gibt es Anwendungsszenarien, wo so eine Kennzeichnung Sinn macht und wirklich die Nutzbarkeit verbessert. Aber eben auch Fälle, wo das meiner Meinung nach eine Null-Information ist. Das sehen offenbar auch andere so, denn sonst wäre nicht zu erklären, dass so viele so große Sites auf die Kennzeichnung geklickter Links bewusst verzichten (und das würde ich mal unterstellen, das sind alles keine Klitschen aus dem Homepage-Baukasten). Und da es nur historische Relikte gibt als Regeln, kommt es zum Wildwuchs.

Ich stimme Dir zu, dass meine Fragen derzeit kein System beantworten kann. Meine Vision wäre ja, man entwickelt ein solches System aus technischem Framework und Konventionen, um der hochgradigen Ausdifferenzierung der Inhalte und Techniken im WWW Rechnung zu tragen. Da könnte man sich noch mal wirklich einen Namen machen um die Weiterentwicklung des Internets :-)

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

@Peter Es bleibt spannend.

Wenn ein Hyperlink eine »besucht«-Kennzeichnung hat, heißt das doch, dass ich den Artikel angesehen habe. Woraus schließt Du, dass es ein Problem sein könnte, dass der Artikel nach dem Ansehen weiter bearbeitet wird?

Ein Problem gäbe es, wenn Nutzer gerade wegen der Besucht-Kennzeichnung schließen, dass der Inhalt seit dem letzten Besuch nicht verändert wurde. Ich sehe dafür keine Grundlage. Ich halte Nutzer für mündig und in der Lage, diese Frage (Verändert oder nicht?) unabhängig von der Frage »Besucht oder nicht?« zu beantworten.

Übrigens, wie üblich bei Google, können auch die Nutzer von http://news.google.com/ und http://news.google.de/ noch nicht besuchte Hyperlinks von den bereits besuchten unterscheiden.

Peter Scheidt vor 6 Jahren

Der Wert der Information »schon besucht« läge für mich ausschließlich darin, dass mir damit eine Hilfe bei der Enscheidung »anklicken oder nicht« gegeben wird. Und genau dafür eignet sie sich nicht: Denn wenn sich eine schon gelesene Zielseite ändert, ist das für mich in der Regel ein Grund, sie noch mal zu besuchen. Denn das Thema hat mich schon mal interessiert, und natürlich will ich jetzt wissen, was sich getan hat. [Lassen wir das Problem mal außen vor, dass es keine Versionierung von Websites gibt, dass also Veränderungen nicht sofort erkennbar sind.]

Ich meine, welchen Nutzen soll ich aus der Information »schon geklickt« sonst ziehen können? Das Wissen um den Umstand an sich ist nutzlos, wenn es mein Verhalten in keiner Weise beeinflusst (oder mein Wohlbefinden befördert).

Es wäre natürlich interessant zu hören, ob andere Leser dieses Blogs einen anderen Benefit aus der »schon besucht«-Info ziehen können. Vielleicht bin ich da auch zu oberflächlich ;-)

Im Übrigen ist Google im genannten Beispiel kein Inhalte-Provider, sondern ausschließlich ein Inhalte-Aggregator. Und in einer Such-Ergebnisliste (und nichts anderes ist news.google.de letzlich) macht eine »schon besucht«-Markierung viel eher Sinn.

Tamim vor 6 Jahren

Ich habe jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, muss aber sagen dass die Information »Besucht« und »Nicht Besucht« dem User nicht wirklich viel bringt. Es mag sein dass ich einen Link klicke, die Seite aber dann wieder verlasse und dann wieder draufgehe (aus welchem Grund auch immer). Die Linkfarbe führt nicht zwangsläufig zu einem veränderten Verhalten.
Aber schaden oder verwirren tut es auch nicht. Nur würde ich es nicht zu einem Standard heraufbeschwören, der eben nicht wirklich nötig ist.

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

@Peter: Es ist ja gar nicht gesagt, dass ein farbig gekennzeichneter, bereits besuchter Link den Nutzer davon abhält, ein weiteres Mal darauf zu klicken. Die Kennzeichnung kann genauso gut dazu dienen, einen bereits geklickten Link leichter wieder zu finden.

Du hast Recht, Google News ist ein News Aggregator. Ich denke aber nicht, dass das aus Sicht des Nutzers einen wesentlichen Unterschied zu anderen News-Portalen ausmacht, beispielsweise http://www.ard.de/ .

Ich überlege inzwischen, auf dem UXcamp eine Session zu diesem Thema anzubieten, um das Für und Wider etwas genauer zu beleuchten und um etwas breiteres Feedback zu dem Thema zu bekommen. Wäre das interessant?

Martin Gude uxzentrisch vor 6 Jahren

@Marian: Ich bin auch deiner Meinung dass die Kennzeichnung besuchter Links auch die interessanten Links hervorheben kann. Bei mir überwiegt der Nutzen von eindeutigen Kennzeichnungen deutlich gegenüber irgendwelchen Nachteilen.

Ich sehe auch keinen wesentlichen Unterschied zwischen einem Newsaggregator oder einem Newsportal in der Hinsicht wie man zu einem Artikel kommt. Der einzige Unterschied liegt meines Erachtens darin, dass der eine auf Offsite- und der andere auf Onsite-Artikel verweist.

Bei ard.de hast du insgesamt aber ein ganz übles Beispiel bzgl. Linkauszeichnung ausgewählt. Viele der Links erkenne ich erst als Links, wenn ich mit der Maus über sie fahre und Sie unterstrichen werden und sich die Maus zur Hand ändert. Manchmal denke ich: hier müsste ein Link sein und da ist keiner und umgekehrt.

Peter Scheidt vor 6 Jahren

Die Gleichung »besuchter Link« gleich »interessanter Link« ist zwar möglich, aber leider qualitativer Art. Und das ist ja genau der Punkt, auf dem ich rumreite die ganze Zeit:

Die Auszeichnung eines Links als »besucht« sagt nichts über Kontext, Chronologie und Qualität aus. Mindestens einer dieser Faktoren wird aber ständig implizit als Argument mit angeführt, wenn jemand sagt, dass die Info »besuchter Link« wichtig sei.

Im Übrigen sind Newsaggregatoren wie news.google.de und Newsportale wie spiegel.de natürlich sehr unterschiedlich hinsichtlich ihrer Qualität. Bei Google News finde ich Nachrichten, über die besonders oft berichtet wird. Bei SPON finde ich News, die die Redaktion besonders wichtig einschätzt. Und es dürfte unstrittig sein, dass Masse nicht gleich Klasse ist ;-)

@Marian: Das mit dem UXcamp ist ein echt gute Idee, finde ich. Da wäre ich gerne dabei!

Tobias Jordans uxzentrisch vor 6 Jahren

@Marian: Ja, UX Camp ist ne gute Idee!

Moritz vor 6 Jahren

Schon in der Session auf dem UXCamp meinte ich, Spiegel Online sollte man zumindest dank der Untersite:
Spiegel Schlagzeilen
Hier werden besuchte HLs markiert.
Somit hat SPON teilweise eine Markierung durchgeführt.

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

Tatsächlich! Das habe ich jetzt als Update im Artikel vermerkt. Die Seite scheint aber nicht nur in dieser Hinsicht ein Sonderfall zu sein.

Peter Scheidt vor 6 Jahren

Na, ich würde sagen, dass es sich um eine HTML-Ausgabe des RSS-Feeds handelt (http://www.spiegel.de/schlagzeilen/index.rss), mediengerecht mit mehr Links und Funktionen.

Und obwohl ich bisher vor allem gegen eine Auszeichnung besuchter Links war (und immer noch bin, im Prinzip), illustriert diese Seite einen Anwendungsfall, wo es Sinn macht. Man könnte sie nämlich als eine Suchergebnis-Seite betrachten, und um die effizient abarbeiten zu können, hilft es natürlich schon, wenn man schon besuchte Links erkennen kann.

Michael van Laar vor 6 Jahren

Zwar gibt es durchaus Fälle, in denen die Kennzeichnung von besuchten Links sinnvoll ist. Bei individueller Linkfarbgebung muss ein Besucher das aber erst einmal erkennen. Bei blau und lila wissen die meisten Bescheid. Aber bei anderen Linkfarben?

Ganz ehrlich: Mir wäre das leicht dunklere Grün der besuchten Links auf dieser Website noch nicht einmal aufgefallen.

Bei meinen eigenen Websites reserviere ich grundsätzlich eine Farbe ausschließlich für Links. Dann sind auch wirklich alle Links in dieser Farbe, einschließlich der Navigation. Jetzt aber noch eine weitere Farbe zu finden, die sich einerseits kräftig genug von den noch nicht besuchten Links unterscheidet, andererseits aber ins meist eher monochrom gehaltene Farbschema passt und die Website nicht zu bunt aussehen lässt, halte ich für nicht ganz einfach. (Allerdings bin ich ja auch kein Design-Profi.)

Trotzdem müssten meine Besucher dann immer noch erst einmal mitkriegen, dass z. B. braune Schrift (ich unterstreiche Links immer nur ei Mouseover) einen unbesuchten und [beliebige andere Farbe] Schrift einen besuchten Link anzeigt.

Eine Alternative wäre aber vielleicht ein kleines Icon, dass man per CSS (via Hintergrundbild) vor oder hinter jeden Link klebt, und das anzeigt, ob ein Link besucht oder nicht besucht wurde. Problem dabei: Icons zu finden, deren Sinn (besucht / noch nicht besucht) sich sofort erschließt, dürfte auch nicht gerade eine leichte Aufgabe sein.

Thomas Link vor 6 Jahren

Danke für den Artikel – werde ich gleich bei uns zur Diskussion weiterleiten! Die Erkennbarkeit von Links war in unserem Intranet das meist diskutierte Thema!

Warum das Beispiel?
Informationen im Intranet suchen bedeutet sehr viel häufiger *alle* Informationen zu einem Thema zu finden, bzw. zu lesen. Durch die identische Auszeichnung besuchter Links wird es deutlich schwieriger zu beurteilen, ob und wann man das geschafft hat.

Typisches Szenario: Wenn Du an einer Krankheit leidest und nach Behandlungsalternativen im Web suchst, dann ist es für Dich sehr relevant wirklich alle zu finden.
(Im Intranet ist die Krankheit möglicherweise der Spesenbeleg :-))

Und genau dies ist der Grund weshalb immer wieder die Darstellung in News- oder Mail-Reader als hilfreich erachtet wurde.

Eher weglassen kann man die Auszeichnung besuchter Links auf einer Corporate Website oder einem Online-Shop – da muss man anders deutlicher machen, welche Produkte man zuletzt angeschaut hat.

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

@Thomas Link: Vielen Dank für Deinen Kommentar! Habt Ihr die Kennzeichnung besuchter Hyperlinks in Eurem Intranet inzwischen »nachgerüstet«? Wenn ja, wäre es interessant zu wissen, ob die Nutzer irgendwie darauf reagieren und wie.

Du schreibst, dass auf einer gewöhnlichen Firmen-Website oder bei einem Online-Shop die Kennzeichnung besuchter Links nicht so wichtig ist. Wie kommst Du darauf? Könnte es nicht sein, dass man z.B. eine Rubrik in einem Online-Shop ebenso systematisch auf der Suche nach einem Produkt durchklickt, wie man sich in einem Intranet nach einem bestimmten Dokument durchkämpft?

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

Eben ist mir aufgefallen, dass LinkedIn besuchte Hyperlinks andersfarbig kennzeichnet. Damit ist das die bisher einzige Social Networking Plattform, bei der mir diese Hilfestellung derzeit bekannt ist. Wie die Liste oben zeigt, sind besuchte Hyperlinks bei StudiVZ, SchülerVZ und Wer-Kennt-Wen nicht von »frischen« zu unterscheiden. Dort bin ich nicht vertreten, aber bei Facebook vermisse ich das schon sehr.

Bei LinkedIn kann man nun nachvollziehen, dass das problemlos funktioniert. Als Farbe für besuchte Links wurde hier der Blauton von Hyperlinks deutlich aufgehellt. Also genau andersrum, als wir es hier bei uxzentrisch machen.

Banger vor 6 Jahren

In den SPON-Schlagzeilen hat übrigens kürzlich ein sogenannter »Designer« herumgefuddelt und auch dort die Unterscheidung der besuchten Links von den unbesuchten eliminiert.

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

Stimmt, spiegel.de wurde gerade überarbeitet.

Einen kurzen Moment dachte ich »Aber es geht doch noch!« – das lag allerdings nur daran, dass mein User Style für spiegel.de mittels Stylisch nach wie vor gut funkiontiert.

Danke für den Hinweis!

Marian Steinbach Autor vor 6 Jahren

Aus einem Artikel beim Blog »Line25″ mit dem Titel 10 Usability Crimes You Really Shouldn’t Commit:

»Crime 3: Not specifying a visited link state«.

:)

Tobias Jordans uxzentrisch vor 4 Jahren

Update:

YouTubes neues Design bringt endlich ein »Feature«, dass ich mir so lange gewünscht habe: Eine Farbauszeichnung für besuchte Links. Dann können ja jetzt andere dem populären Vorbild nacheifern.

/via Google+ (Eingeschränkt)

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