uxzentrisch erörtert:
Eine Einführung in die Welt der Personas

Empfänger des nexum-Newsletters hatten schon vor knapp zwei Wochen die Gelegenheit, meine Einführung in die Welt der Personas zu lesen. uxzentrisch-Leser möchte ich diese nicht vorenthalten.

»Die meisten Betreiber von Websites haben nur vage Vorstellungen von ihren Besuchern. Denn klassische Marktforschung orientiert sich immer noch an den Maßstäben der gedruckten Werbewelt und wird den Besonderheiten des Netzmediums nicht gerecht. Zielgruppensegmente nach abstrakten Eigenschaften geben wenig konkrete Hilfe bei Funktionalitäts- und Designentscheidungen im Weballtag.«

Die Entwicklung von Personas – und seien es auch nur Ad-Hoc-Personas – ist eine sehr effektive Methode, um die Nutzer der Website genauer verstehen zu lernen und auf dieser Basis valide Designentscheidungen zu treffen. Noch wichtiger als die konzeptionelle Hilfestellung, die Personas leisten, ist die Vereinfachung der Argumentation und Kommunikation mit Auftraggebern und im gesamten Projektteam. Viele der Diskussionen über Sinn und Unsinn eines Konzeptdetails können konstruktiv und einvernehmlich gelöst werden, weil alle Beteiligten ein synchrones Verständnis über die Nutzer haben. Die beliebte Äußerungen »Wenn ich mir meine Frau vorstelle, die würde das nicht verstehen und zu unübersichtlich finden!« wird dann zu »Ernst Erdenberger, unser mittelständischer Stammkunde, fände diese Startseite zu verspielt“.

Die gesamte Einführung in die Welt der Personas gibt es als PDF zum Download.