uxzentrisch erörtert:
Warum Facebook und Twitter sich langfristig durchsetzen werden

Warum Facebook und Twitter sich langfristig durchsetzen werden erklärt Marcel Weiss auf netzwertig .com:

  1. Die Nutzung ist für viele User zu einem Bestandteil ihres Alltags geworden. […]
  2. Das Follower-Prinzip sorgt für eine Skalierbarkeit der Community […].
  3. Am wichtigsten aber sind die Programmierschnittstellen (APIs) […].

Twitter und Facebook haben die Kommunikation und deren Wahrnehmung grundsätzlich verändert. Ihre Nutzer kommunizieren wesentlich direkter und persönlicher als dies bisher im Internet der Fall war.

Unseren Twitter Feed findet ihr übrigens unter @uxzentrisch.

6 Kommentare

Lutz Schmitt uxzentrisch vor 6 Jahren

Ganz interessanter Artikel, der im Grundsatz recht hat. Das Internet und darauf basierende Dienste haben einzelne Personen direkt miteinander vernetzt und ermöglichen es diese Netzwerke auch transparent abzubilden und mit vielen anderen Diensten zu verknüpfen. Das Internet ist zu einem multimodalen Kommunikationsraum geworden und nicht mehr nur Quelle von Informationen.
Durch Dienste wie Twitter, Facebook und deren Vorgänger, Gleichgesinnte und Nachfolger hat sich das Kommunikationsverhalten auf jeden Fall verändert und dies gilt es in der Konzeption von Webservices und Webseiten unbedingt zu beachten, um die User Experience mit den Erwartungen der Nutzer abzugleichen.

Warum aber ausgerechnet Facebook und Twitter sich durchsetzen werden und nicht andere Dienste, erschließt sich mir aus dem Artikel nicht. Die Argumente im zitierten Artikel taugen für nahezu jeden anderen vergleichbaren Dienst auch.
Facebook und Twitter hatten schlicht Glück und die Macher die nötige Chuzpe.

Doch steht es für beide Dienste immer noch aus, wie sie Geld verdienen können. Ein Problem das ganz erheblich über die Zukunft mitentscheiden wird. Da sind andere Dienste wie xing.com schon wesentlich weiter.

Peter Scheidt vor 6 Jahren

Netscape war auch mal ganz vorne als Quasi-Monopolist …

Peter Scheidt vor 6 Jahren

Ach so, und wer sich noch an die Blase 1.0 erinnert: Ohne Forum und Chat mit dem CEO konnte auch mal kein Unternehmen überleben in der schönen neuen Welt ;-)

Tobias Jordans uxzentrisch vor 6 Jahren

Auf der UX Intensive habe ich mit Henning von Adaptive Path kurz über ihr Projekt für MySpace gesprochen. Das Zukunftsbild für MySpace, dass er gezeichnet hat, war wenig rosig: Kein Dienst, sagt er, der einmal begonnen hat die Nutzerakzeptanz zu verlieren, habe es bisher geschafft, später wieder erfolgreich zu werden. MySpace würde mittelfristig von Facebook abgelöst… und Facebook habe jetzt schon Angst vor Twitter… und bald habe Twitter Angst vor dem nächsten neuen Produkt.

Dass sich also Facebook und Twitter weiter durchsetzen werden, ist sehr wahrscheinlich. Ob sie es aber schaffen werden, wie bspw. Amazon dann das hohe Niveau der Nutzerakzeptanz zu erhalten, ist fraglich. Amazon hat das im Bereich Shopping geschafft. Ein Pendant zu Amazon im Socialnetwork-Bereich gibt es aber noch nicht.

Tamim vor 6 Jahren

Alles kann irgendwie abgelöst werden. Rom war auch mal Standard. :-) Nur dauerte es länger.
Selbst Amazon könnte abgelöst werden. Es wäre nicht das erste Große Weltweiter Unternehmen das gegen die Wand manövriert würde. Aber derzeit sieht es nicht dannach aus, auch nicht bei Facebook und auch nicht bei Twitter, wobei Facebook meines Erachtens ein viel größeres Problem zu haben scheint ein vernünftiges Geschäftsmodell aufzustellen als Twitter.

Peter Scheidt vor 6 Jahren

@Tamim: OK, aus der Perspektive gesehen stimmt das natürlich. Worin besteht Deiner Meinung nach das vernünftige Geschäftsmodell, das Du bei Twitter siehst?