uxzentrisch erörtert:
Magische Erlebnisse und keine Knalleffekte

Auf der Design for Conversion Konferenz 2009 in Amsterdam (Gesamt-Review hier) hat Hannah Donovan (Creative Director last.fm) einen Vortrag über Magie gehalten. Zusammengefasst ging es ihr darum, Nutzern ein magisches Erlebnis zu ermöglichen, dass so nachhaltig beeindruckt, dass der Nutzer gerne wiederkommt. Genauso wichtig wie dieses Erlebnis selber, sei es aber auch, dieses Erlebnis so früh wie möglich zu erzeugen – etwas an dem sie für last.fm die ganze Zeit arbeitet.

Was mir an diesem Begriff der Magical Experience aber besonders gut gefällt, ist der Unterschied zum Wow-Effekt. Während letzterer eher Assoziationen mit heftig und kurz hervorruft und oftmals mit visuellem Design in Verbindung gebracht wird, so ist die Magical Experience nicht nur ein einziger Moment der ästhetischen Reizung, sondern ein Prozess und der muss nicht laut und intensiv, sondern eben magisch sein – einfach funktionieren wie man es erwartet und gleichzeitig über das Erwartete hinaus gehen und positiv überraschen.

Danke Hannah, für diesen wundervollen Begriff.

2 Kommentare

Marian Steinbach uxzentrisch vor 6 Jahren

Das erinnert mich daran, dass ich einmal das Gefühl hatte, da hätte jemand User Experience *wirklich* verstanden. Das war bei einem Besuch beim Zirkus Roncalli.

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