Und immer an die Nutzer denken – Stopzeichen Design
Was wäre, wenn das Stopzeichen noch nicht erfunden wäre und ein großes Unternehmen den Auftrag erteilen würde es zu erfinden und zu gestalten? Und was würde passieren, wenn dann die Marketingabteilung federführend ist, der Projektmanager noch ein paar unglaublich gute Ideen hat, die Marktforschung einige absolut offensichtliche Erkenntnisse beisteuert und User Experience mit Zielgruppen-Targeting verwechselt wird? Schaut selbst:
Musik einfach mal schnell runterladen
Ich höre gerne Musik und lasse mich gerne spontan dazu hinreissen, neue Entdeckungen sofort haben zu wollen. Bisher war der Weg über den Versand per CD nicht zu umgehen. Wer will schon DRM-beschnittene Musik mit all ihren Nutzungsproblemen. Aber glücklicherweise gibt es ja seit diesem Jahr immer mehr Angebote, bei denen man ungeschützte mp3-Musik käuflich erwerben kann. Seit neuestem auch von Saturn, inklusive attraktivem (also günstigem) Startangebot, wie es sogar in der TV-Werbung schallt.
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»Häufig wird angenommen, dass eine gute User Experience eine einfache Bedienung voraussetzt. Dies ist im Gegensatz zu guter Usability nicht der Fall. Auch sehr komplex zu bedienende Produkte, wie z.B. Computerspiele, Kommandozeilenbasierte Serverprogramme können dem Anwender ein positives Nutzungs- bzw. Anwendungserlebnis verschaffen.«
via User Experience – Wikipedia.
Ein tolles Zitat von einem unbekannten Wikipedia-Autor, das einen zentralen Unterschied zwischen Usability und User Experience darstellt.
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»Die meisten Dinge, die wir lernen, lernen wir von den Kunden.«
Charles Lazarus (*1923), Gründer Toys‹R'Us
Ein schönes Zitat, auf das die Sparkasse Düren mich in ihrer Weihnachtspostkarte aufmerksam machte. Jason Goldberg, Gründer von socialmedian und jetzt bei XING, sagt in einem Interview etwas sehr ähnliches:
»I’d say we get 30% right at first and then learn the other 70% as we go.«
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»This is when I realized how trained I was in the processes at my former workplaces. This email would have been delayed until it was perfect at Crate and Barrel, and I had trouble releasing the design when there was a way to further improve it. After fixing this there would be another thing and then another thing. A 2-day project would drag on for a week of redesign, approval, and development. Instead we deployed what we had because it is better than what we have now.«
via Behind the scenes: Getting Real with free Campfire accounts – 37signals
Donald Norman definiert User Experience
Was ist eigentlich User Experience? – Eine Frage, die immer noch und auch immer wieder gerne in der UX-Community diskutiert wird. Eine einfache Antwort gibt es nicht; erst Recht nicht, da der Begriff in den letzten Jahren stark an Popularität und damit Verbreitung gewonnen hat und immer mehr Gruppen die User Experience für sich entdecken und definieren.
Um so hellhöriger wurde ich, als ich ein Interview zwischen Peter Merholz von Adaptive Path und Donald Norman gehört habe (als Audio-Podcast verfügbar, 2). Darin beschreibt Donald Norman, warum er damals den Begriff User Experience »erfunden« hat und wie er ihn aus heutiger Sicht sieht.
Die interessantesten Stellen habe ich hier als (fast) Transscript aufgeschrieben. Eine sehr wertvolle Quelle für jeden, der versucht, UX zu definieren.
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Open Innovation für Firefox GUI
Firefox ist nicht nur ein Open Source Projekt, mit einer großen Entwicklercommunity, sondern setzt auch auf Open Innovation für das GUI. Aza Raskin, diskutiert in seinem Blog offen die GUI-Elemente von Firefox. An sich ein spannendes Thema und auch ein spannendes Werkzeug im Entwicklungsprozess. Gut nachverfolgbar an der Entwicklung neuer Tabs für die nächste Firefox-Version.
- Eintrag A New Tab Proposal
- Eintrag Firefox 3.1 New Tab Specification
Interessant selbstverständlich nicht nur der Blog-Eintrag, sondern insbesondere die Kommentare. Und vergleicht man die Kommentare und den zweiten Artikel, so sieht man gut, dass Aza Raskin die Vorschläge und Ideen tatsächlich aufgegriffen hat.
Bliebe die Frage zu klären, für welche Projekte und Produkte ein solches Vorgehen Sinn macht und hilfreiche Ergänzung ist. Im vorgestellten Fall scheint es gut zu funktionieren.
via golem.de via azarask.in
»Literally including the phrase “optional” after a label is much clearer than any visual symbol you could use to mean the same thing. Someone may always wonder ›what does this asterisk mean?‹ and have to go hunting for a legend that explains things.«
LukeW zitiert in seinem Blog eine Studie, in der seine Aussage über die Beschriftung von Pflichtfeldern aus seinem Buch Web Form Design bestätigt wird.
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»Guidelines sind dafür da, dass alle in die selbe Richtung laufen, niemals dafür, dass sie im Gleichschritt gehen.«
Zitat aus einem Gespräch.
Aber wie kann man so etwas für interaktive Systeme umsetzen? Yahoo ist hierfür ein gutes Beispiel: Sie entwickeln aus den bestehenden Lösungen Best-Practices für die weitere Verwendung. Diese sind nicht in Stein gemeißelt, sondern werden erweitert (Beispiel mit gelb hervorgehobenen Ergänzungen). Neben diesen Konzept-/Design-/UX-Beispielen gibt es Code-Dokumentationen die beschreiben, wann man was und wie nutzen soll (Beispiel Button-Stile).
E-Mails senden mit Hindernissen
Für Google Mail gibt es jetzt für einen sehr speziellen Use Case eine sehr spezielle Lösung: Mail Goggles. Mit diesem Plugin hindert Google Mail den Nutzer daran sofort eine E-Mail zu schicken, und will erst einige Matheaufgaben gelöst bekommen. Genug Zeit zum Nachdenken oder sogar unüberwindbare Hürde, um in »speziellen« Zuständen verfasste E-Mails, mit wahrscheinlich zweifelhaftem Inhalt, wirklich zu versenden. Unusability als User Experience.
Was den Entwickler Jon Perlow dazu getrieben hat Mail Goggles zu schreiben erfahrt ihr im Gmail-Blog-Eintrag. Leider funktioniert dieses wundervolle Feature nicht mittels Emotions- oder Reaktionsprüfung, sondern schaltet sich nur zu vorgegebenen Zeiten ein. Jetzt muss man sich nur noch an altbekannte Regeln – Kein Bier vor vier – halten und schon kann nichts mehr passieren.
Installieren kann man das Plugin über Google Labs, wenn »English (US)« als Sprache für Google Mail eingestellt ist.


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Heute hat Zappos begonnen sein visuelles Design zu verbessern. Die Primärnavi ist schon neu. Über alle anderen Themen
OK, hilf mir bitte mal auf die Sprünge. Wie müsste es richtig heißen?
"Den eigentlichen Zweck, mir eine Anfahrtbeschreibung zu liefern, leistet die Darstellung aber nicht" - du hast hier ne
Ein weiteres Beispiel von davidhellmann.com
Hi Marian, nein, eigentlich ich meinte das Canonical Tag von Google und Co. Der kopierte Code-Schnipsel wurde aber a