ux·zentrisch diskutierte vor einiger Zeit:

Freitag, 2. Dezember 2011 von Tamim Swaid

Skype in Windows 7 – Status ändern in der Taskleiste

Ein schönes Detail hat uns Peter Klein zugeschickt.

In der Taskleistenpreview kann man jetzt direkt den Status umschalten. Schöne Sache finde ich.

Finden wir auch. Danke Peter :)

Dienstag, 15. November 2011 von Lutz Schmitt

Schöne Weihnachten dank Gurke [Video]

Es ist zwar noch etwas früh, aber ich schließe mich hiermit dem allgemeinen Trend an, Weihnachtsthemen schon völlig verfrüht zu platzieren. Wer also schon an Lebkuchen knabbert, bekommt jetzt auch passende Lesekost.

Vor kurzem bin ich auf einen sehr hübschen Weihnachtsbrauch in Amerika gestoßen worden: Die Weihnachtsgurke (engl. Christmas Pickle). Die Weihnachtsgurke wird üblicherweise gut versteckt in einen genauso üblich üppig dekorierten Weihnachtsbaum gehängt. Doch nicht nur als erfrischende Dekorationsalternative zu Kugeln und Lametta, sondern mit einer ganz bestimmten Absicht. Wenn die Kinder morgens (wir sind ja in den USA) zum Weihnachtsbaum gelassen werden, dann sind sie aufgefordert, die Weihnachtsgurke im Baum zu entdecken.

Christmas Pickle - Weihnachtsgurke

Der Anreiz zuerst auf die Suche nach der Gurke zu gehen, ist effektiv egal wie verlockend die Geschenke unterm Baum sein mögen. Wer als erstes die Weihnachtsgurke findet erhält ein zusätzliches Geschenk und soll dem Brauch nach besonders viel Glück im neuen Jahr haben. Bei anderen Familien ist es schlicht ein erfreuliches Spiel, das den Geschenkereigen ohne weitere Belohnung einleitet. Wie die Gurkensuche ausschaut hat diese Familie freundlicherweise auf Video festgehalten:

Mittwoch, 9. November 2011 von Hendrik Gernert

Content Strategy – Lang lebe der König!

King Content ist traurig. Häufig verläuft er sich bei seinen Reisen durch das Internet und erreicht dunkle Orte. Websites mit dürftigen Inhalten von mäßiger Qualität. Auch schöne und bunte Fassaden können King Content nicht aufheitern. Also verbündet sich der König mit Prinzessin Halvorson und gemeinsam schmieden sie das Schwert Strategos. Mit dieser scharfen Waffe befreien sie eine Website nach der anderen von schlechten Inhalten.

Soweit die Sage. Im wahren Leben prägt derzeit die amerikanische Autorin Kristina Halvorson den Begriff der „Content Strategy“ und bündelt darunter Werkzeuge, die Inhalte bei Website-Projekten stärker ins Zentrum der Betrachtung rücken. Neu sind weder der Begriff noch die Ansätze. Schon seit fast 10 Jahren werden sie im Web diskutiert. Für Informationsarchitekten, UX-Designer und Online-Redakteure gehören viele der Methoden, wie Bestands-Sitemaps, Redaktionskalender oder Pagetables/-books zum Rüstzeug ihrer täglichen Arbeit.

Dennoch lohnt die neuerliche Auseinandersetzung mit dieser Disziplin. Schließlich basiert eine gute User Experience auf relevanten und soliden Inhalten. Wie die Mittel der Content Strategy helfen, Webinhalte realistisch zu planen, effizient zu erstellen und nachhaltig zu pflegen, darüber gibt uxzentrisch einen ersten Überblick.

Dienstag, 1. November 2011 von Tobias Jordans

Mobiles Domain- und URL-Design: 3 Dinge, die uns ein schlechtes Beispiel lehrt

Ein gutes Domain- und URL-Design ist essenziell für eine erfolgreiche Webseiten mit guter User Experience. Lasst uns anhand eines Beispiels anschauen, warum man bestimmte Fehler vermeiden sollte und wie wie es besser geht.

Das Szenario: Ihr erhaltet einen Link auf http://winfuture.mobi/news/66153 und öffnet ihn ihn eurem Desktop-Browser. Zu sehen erhaltet ihr die mobile Website. Um sie besser lesen zu können und die Videos abzuspielen, versucht ihr auf die Desktop-Version zu wechseln.

Für dieses Beispiel ist es erst einmal nicht wichtig, wie wir an die mobile URL kommen sind. Wahrscheinlich erreichte sie uns über Twitter oder per E-Mail.

Vorab: Ihr werdet schnell sehen, dass ein Nutzer mit unserem Szenario seine Schwierigkeiten hätte. Die gute Nachricht ist: Winfuture hat wenigstens schon mal eine mobile Seite – das ist ein wichtiger, erster Schritt – und die Möglichkeiten der Verbesserungen sind eindeutig und zumindest konzeptionell nicht kompliziert.

Lasst uns jetzt trotzdem im Detail betrachten, warum die URL in unserem Szenario eine schlechte mobile URL ist und wie man es besser machen könnte:

Domain: Bei vielen mobilen Seiten wie beispielsweise YouTube reicht es aus das »m.« aus der URL zu löschen um statt der mobilen die Desktopversion anzuzeigen. Winfuture dagegen nutzt eine andere Domainendung. Diese kann man zwar ebenso problemlos ändern, weiß aber nicht, wie die Originalendung lautet. Ich habe .com ausprobiert und erhielt eine Typosquatting-Seite – ein UX-Problem für einen anderen Artikel – und musste .de als richtige Endung ergoogeln um weiter zu kommen.

Fazit Domains: Es gibt einen Grund, warum schon 2007 die verbreiteste mobile Domain »m.domain.xy« lautete. Es ist ein quasi-Standard – und das aus gutem Grund.

URL-Design: Marian hat es schon mehrfach ausführlich für uxzentrisch beschrieben: Coole URLs ändern sich nicht, sondern sind sprechend, einfach zu modifizieren und so intelligent, dass sie zum intendierten Ziel weiterleiten. Aus für den Nutzer unerklärlichen Gründen hat die Desktop-URL aber mit der mobilen URL wenig zu tun:

http://winfuture.de/news,66153.html

http://winfuture.mobi/news/66153

Fazit URL-Design: Desktop- und mobile URLs müssen dem gleichen Aufbau folgen. Das Ändern der Domain muss ausreichen um zwischen den Versionen zu wechseln.

Versionswechsel: All dieses URL-Hacking war im Übrigen nur nötig, weil die Website selbst mir keine Möglichkeit bot, zwischen den Versionen zu wechseln. Das Minimum dazu ist ein Link am Ende der Seite, der den direkten Wechsel zwischen der Artikel-Ansichten erlaubt. Noch schöner ist natürlich, wenn die Seite merkt, dass es ein Desktopbrowser ist, der gerade die mobile Version anzeigt und fragt, ob zur »richtigen« Version gewechselt werden soll.

Fazit Versionswechsel: Abseit der Primär-UseCases gibt es viele Gründe, warum Nutzer eine Seite auf die eine oder andere Weise anzeigen wollen. Das Interface muss ihnen die Optionen geben – und darf dabei nicht den Fehler machen, den Nutzer zu bevormunden.

Abschließend: Wie Winfuture arbeiten viele Websiten an einer mobilen Version – und das ist gut so. Ich hoffe, diese drei Tipps helfen die UX eurer Seiten noch weiter zu verbessern und ich freue mich, wenn ich bald mehr optimierte mobile Seiten nutzen darf.

Welche guten oder schlechten Beispiele fallen euch ein? Und welche Verbesserungsvorschläge hättet ihr?

Montag, 17. Oktober 2011 von Tamim Swaid

Google Maps – Fraglicher Button mit Live-Vorschau

Eines der neu eingeführten Interface Details bei Google Maps ist der Button für den View-Wechsel (Karte / Satellit), der gleichzeitig ein Live-Vorschau ist.



Ich bin mir nicht sicher, ob die Lösung wirklich so gut ist, weil die Vorschau oft keine für diese Sicht erkennbaren Details (Straßen, Symbole, etc) beinhaltet. Ein Button, der immer das gleiche Bild oder gleiche Symbol anzeigt, ist meiner Meinung nach besser. Wie seht ihr das?

Mittwoch, 21. September 2011 von Nikolai Merk

Detailverliebt: Größenverhältnisse im eCommerce

Um sich ohne ein Maßband sich die Größe eines Bild besser vorzustellen, zeigt talentarena.de die Bildgröße im Verhältnis zu einer Person, sobald der Nutzer eine Größe ausgewählt hat.

Freitag, 16. September 2011 von Martin Gude

Vogelperspektive auf Monsterseiten

chib

Tchibo.de präsentiert seine wöchentlich wechselnden Themenwelten traditionell auf einer gestalteten langen Seite. Um dennoch einen groben Überblick über die Themenwelt zu ermöglichen, wird auf der rechten Seite eine Art Seitenpreview mit Scrollfunktion eingeblendet. Eine ähnliche Funktion hat auch Googles What do you love? links oben.

Screencast anschauen.

Freitag, 19. August 2011 Ein Feature von Tobias Jordans

Neues Google+ Feature zeigt Best Practice für responsive UIs und Scrollen

Tobias Jordans, Autor

Es sind interessante Zeiten für Interaktionsdesigner, die an Webapplikationen arbeiten. Zwei neue Trends bieten viel Potential zur Optimierung der User Experience. Interfaces werden responsiv und ein neues Verhalten beim Scrollen in Applikationen etabiert sich.

Ein brandneues Feature von Google+ gibt uns die Möglichkeit einer ersten Betrachtung beider Trends, demonstriert von Andy Hertzfeld, programmierender Designer bei Google+ und ehemaliger Apple-Mitarbeiter Nummer 435:

Montag, 8. August 2011 von Tobias Jordans

Detailverliebt: WiFi: ein

OS X – Das Wifi Dropdown zeigt den aktuellen Zustand auf drei Arten an: Im Icon und in den ersten beiden Menüpunkten des Dropdown. Icon und erster Menüpunkt zeigen dabei den aktuellen Zustand an (aus, suchen, ein, …) wogegen der zweite Menüpunkt den möglichen Moduswechsel bezeichnet.

Modale Interfaces haben meistens das Problem, dass der Nutzer den aktuellen Zustand nicht eindeutig ablesen kann. Mir gefällt sehr, dass Apple einen inaktiv geschalteten Menüpunkt im Dropdown »missbraucht« um darüber den aktuellen Status explizit zu beschreiben.

Donnerstag, 4. August 2011 von Tobias Jordans

Detailverliebt: Das optimale Design im mehrsprachigen Interface

Das Suchfeld im neuen XING-Interface passt sich an die Breite der jeweiligen Sprache an. Wie das technisch gelöst werden kann, beschreibt XING in ihrem Entwickler-Blog.