»Die ist nämlich schon aufgeregt«
Echte User reagieren anders als man es erwartet. Fast immer. Beim Design eines Interfaces, ob jetzt visuell, auditiv oder taktil, versuchen wir den Benützer möglichst gut an die Hand zu nehmen. Aber wir können auch damit nerven.
Ein sehr schönes Bespiel, wie Menschen bei der Benützung von Navigationsgeräten reagieren, gibt es bei Spiegel Online.
Navi: »Biegen Sie rechts ab, dann biegen Sie die Zweite rechts ab.«
Proband: »Genau: rechts und rechts.«
Navi: »Biegen Sie rechts ab, dann biegen Sie die Zweite rechts ab.«
Proband: »Machen wir gleich – die ist nämlich schon aufgeregt.«
Besonders gut gefällt mir, dass auch hier wieder mal einem technischen Gerät menschliche Züge verliehen werden. Kein Wunder, das Navi redet ja auch.
So wichtig sind Visualisierungen:
A sketch, no matter how rough, can make the difference between important ideas getting buried in politics or going to production.
Matt Donovan in dem 404uxd-Artikel »Sketch The Right Problem«
The power that a single image has to convey an enormous amount of content is underappreciated in business today. However, the ability to create such a piece that is simple, clear and elegant is a real art.
Chip Saltsman, Vice President, Americas Leader, Capgemini Accelerated Solutions Environment in dem XPLANE-Artikel »Bringing greater value to clients through collaborative services«.
Sneak Peek in die Prozessvisualisierung von xplane
Versucht man komplexe Prozesse zu visualisieren, braucht man dafür viele Skizzen und Iterationen. XPLANE zeigt uns zwei Skizzen (1, 2) die fertige Grafik (3) aus eine Visualisierungsprojekt für Capgemini:
Sehr gerne würde ich jetzt noch Skizzen sehen, die vor dem ersten Bild entstanden sein müssten. Nämlich aus der Phase, in der man noch nicht wirklich weiß, welche visuelle Struktur die passende ist und verschiedene Metaphern durchprobiert.
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»Design is not just what it looks like and feels like.
Design is how it works.«
Steve Jobs, Gefunden in dem Kapitel »UI Design« (PDF) von »Dynamic Taxonomies and Faceted Search«. Via Moritz Stefaner.
Ein schönes Zitat. Einzig das alte Übersetzungproblem der Design-Vokabel im Deutschen bleibt.
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Interface-Pattern: Anmelden und Registrieren über ein gemeinsames Formular
Anmelden und Registrieren. Zwei Interface-Pattern, die täglich tausendfach genutzt werden. Aber müssen sie wirklich so aussehen, wie wir sie kennen? Dieser Artikel schlägt ein alternatives Pattern vor: Ein gemeinsames Formular für Anmeldung und Registrierung.
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Contact form conversions increased 120% when the number of fields was reduced from 11 to 4 (a 64% decrease). Furthermore, the fields removed had no impact on the quality of the conversions.
Aus eine CaseStudy von Imaginary Landscape die LukeW zitiert. Imaginary Landscape hat die Conversion ihres alten Kontakt-Formulars mit 11 Feldern mit ihrem neuen mit 4 Feldern verglichen.
Fazit: Wer eine gute Formular-Conversion erreichen möchte, muss den Dialog im Formular so kurz wie möglich halten. Alle zusätzlichen Fragen können gestellt werden – aber erst nachdem das erste Formular abgeschickt ist. Dieses Vorgehen ist aufwändiger, führt aber zu guten Ergebnissen, wie man sieht.
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IE ist klüger, als wir geglaubt haben
Manche halten den Internet Explorer für blöd. Ist er nicht. Der Screenshot beweist es.
(Bild klicken zum Vergrößern)
Wann können wir Bilder endlich in den Browser pasten?
Peldi Guilizzoni, der Gründer und Entwickler von Balsamiq, beschreibt in seinen letzten Release-Artikel, dass man bald Bilder direkt aus der Zwischenablage in Balsamiq einfügen können wird.
Der Workflow, den er dabei skizziert, ist einfach und gefällt mir gut: Beim Einfügen fragt Balsamiq nach dem Dateinamen, unter dem das Bild gespeichert werden soll und bindet es dann wie jedes andere Bild ein. Ein schneller, einfacher Prozess der normalerweise in Webapplikationen häufig ein weiteres Programm zum Speichern des Fotos oder aber ein Spezialprogramm zum Erstellen des Screenshots bedarf, mindestens aber vieler überflüssiger Klicks beim (meist temporären) Speichern und Löschen der Screenshot-Datei.
Aus Usability-, Protuktivitäts-, und User Experience-Sicht kann hier unstreitbar viel gewonnen werden.
Wie kommt es dann, dass es immer noch keine Lösungen zum Einfügen von Bildern in Webapplikationen gibt? Zum Beispiel beim Schreiben von Artikeln in einem Weblog-Editor, wie ich ihn gerade im WordPress-Backend nutze? Oder in Google Docs und Google Mail.
Neben Balsamiq kenne ich nur Jira (Issue-Tracking-System) als Onlinetool, dass über ein Java-Plugin erlaubt, Bilder direkt aus der Zwischenablage einzufügen. Mich selbst treibt dieser Mangel immer wieder zurück zu Weblog-Editoren wie Blogdesk – Ein Workaround der zunehmend ungeeignet wird, da sich die Weblogsysteme schneller Weiterentwickeln als ihre Schnittstellen und die Software, die darauf aufbaut. Abgesehen davon, dass Tools wie Blogdesk immer nur für genau eine Webapplikation eine Lösung sind.
Es ist schon erstaunlich, dass wir inzwischen Webapplikationen haben, die mit zwei Klicks Screencapture unseres Desktops erstellen, aber Alltagsaufgaben wie »Copy & Paste« von Bildern noch nicht anwenderfreundlich gelöst sind.
Kennt ihr andere Tools, die das Einfügen von Bildern direkt in den Browser ermöglichen?
Wie müsste das Problem aus eurer Sicht gelöst werden? Browsersupport für Image-pasting?
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Heute hat Zappos begonnen sein visuelles Design zu verbessern. Die Primärnavi ist schon neu. Über alle anderen Themen
OK, hilf mir bitte mal auf die Sprünge. Wie müsste es richtig heißen?
"Den eigentlichen Zweck, mir eine Anfahrtbeschreibung zu liefern, leistet die Darstellung aber nicht" - du hast hier ne
Ein weiteres Beispiel von davidhellmann.com
Hi Marian, nein, eigentlich ich meinte das Canonical Tag von Google und Co. Der kopierte Code-Schnipsel wurde aber a