»Not everything that can be counted counts, and not everything that counts can be counted.«
Ein tolles Zitat von Albert Einstein (via Signal-vs-Noise) auf das Brian in den Kommentaren gekonnt mit der Management-Regel »If you can’t measure it, you can’t manage it.«
kontert. Ein gutes Gegenargument? Nein, denn wie Martial sehr richtig antwortet, darf man zählen nicht mit messen verwechseln. Man kann vieles messen, wenn man möchte. Auch die Dinge, die zu zählen laut Einstein keinen Sinn machen – welche auch immer das sind :-).
»Prämisse heißt in der Logik eine Voraussetzung oder Annahme. Sie ist eine Aussage, aus der eine logische Schlussfolgerung gezogen wird.
Beispiel: Aus „Alle Menschen sind sterblich“ und „Sokrates ist ein Mensch“ folgt „Sokrates ist sterblich“. Die beiden erstgenannten Aussagen sind dabei die Prämissen, die letztgenannte Aussage ist die Konklusion oder Schlussfolgerung.«
Wikipedia »Prämisse«. Lateinisch praemissum »das Vorausgeschickte«.
Ein passendes Wort, um strategische Voraussetzungen und Annahmen über Nutzer festzuhalten, anhand derer später ein Konzept überprüft werden kann. Im Gegensatz beispielsweise zu »Axiom« (Wikipedia), bei dem eine statistische oder mathematische Grundlage als Beweis vorhanden sein muss.
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Mini-Umfrage zur Web-Nutzung am (nicht-iPhone-) Handy
Nutzt Du den Web-Browser Deines Handys? Und Dein Handy ist kein iPhone (bzw. iPhone-ähnliches Smartphone/PDA)? Hervorragend! Damit gehörst Du zu den Menschen, von denen wir gerne mehr erfahren möchten:
- Welche Web-Angebote nutzt Du auf Deinem Handy häufiger?
- Warum nutzt Du sie?
- In welchen Situationen nutzt Du sie?
Aus den Antworten wollen wir gerne einen Feature-Artikel hier auf uxzentrisch.de machen. Wenn Du uns um Deine Erfahrungen bereichern möchtest, schreib uns bitte über die Kommentarfunktion.
Wenn Du jemanden kennst, der uns etwas berichten könnte, bitte leite demjenigen den Link zu dieser Seite weiter. Oder retweete, facebooke, blogge darüber.
Herzlichen Dank!
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»Live sketching gets people engaged in the discovery process and leads to ideas that may not have presented themselves via normal note-taking. The response to visuals being created before a clients’ or colleagues’ eyes is energetic, and that leads to a natural desire to fill in the picture, completely. The result: Understanding and alignment, quickly.«
Drew Crowley, Designer von XPLANE gibt 5 live sketching tips every designer should know.
Ein guter Artikel, der meine eigenen Erfahrungen widerspiegelt.
Don’t Make Me Think About Shopsuche
Das ist wieder einer dieser Nörgel-Artikel. Aber ich bemühe mich, auch positive Schlüsse aus meiner Nörgeleien zu ziehen. Versprochen.
Dass Mehr nicht immer Mehr ist, haben wir schon in den Anti-Pattern-Artikeln Zwei Eingabefelder statt einem und Unsinnige Fragen stellen angemerkt. Die Shopsuche des Schuh-Versenders Zalando ist ein Beispiel für das »Unsinnige Fragen stellen« Anti-Pattern, das eine nähere Betrachtung verdient hat.
Nutzer werden hier mit einem Drop-Down-Feld vor die Wahl gestellt, in welcher Shop-Kategorie sie nach einem bestimmten Suchbegriff suchen wollen. Die vorgegebene Option lautet »Alle Kategorien«.
Mit großer Wahrscheinlichkeit will Nutzer hier wissen, welche Optionen denn noch zur Auswahl stehen und öffnet das Drop-Down-Feld.
Aha. Damenschuhe, Herrenschuhe und Taschen/Accessoires.
Warum dieses Auswahlfeld? Es dürfte zwar stimmen, dass die meisten Nutzer sich bei einem Einkauf nur für eine der drei Kategorien interessieren. Warum aber müssen sich alle Nutzer immer mit dieser Frage beschäftigen? Und was passiert, wenn sie sich damit beschäftigen? Sie könnten zum Beispiel auf den Gedanken kommen, dass »converse chucks« eigentlich Unisex-Produkte sind und weder bei Damenschuhen, noch bei Herrenschuhen so richtig gut untergebracht sind.
Was wäre, wenn dieses Auswahlfeld gar nicht da wäre? Dann müsste sich die Suche genau so verhalten, als wäre die Option »Alle Kategorien« ausgewählt. Mit dem Unterschied, dass Nutzer nicht darüber nachdenken müssten und direkt ihre Suchbegriffe in das Suchfeld eingeben könnten.
Je nachdem, welchen Suchbegriff der Nutzer verwendet, ist die Kategorienfrage ohnehin implizit beantwortet. »high heels«, »ballerinas«, »pumps« und »peeptoes« zum Beispiel gibt es eh nur in der Damenabteilung.
Für Suchergebnisse, die Produkte aus mehreren Kategorien enthalten, zeigt Zalando ja sogar Filter zur Einschränkung des Ergebnisses an (»Faceted Search« oder »After Search Navigation« genannt).
Eine Frage weniger an den Nutzer und ein Eingabefeld weniger könnte aus einer relativ einfachen eine sehr einfache Angelegenheit machen. Bei Zappos, dem amerikanischen Vorbild, kann man sich ansehen, wie das funktioniert. Und dort gibt es seit neustem deutlich mehr als nur drei Produktkategorien.
Mehr zum Thema bei uxzentrisch.de:
- Fünf Tipps zur Optimierung der Null-Treffer-Suche in Online Shops
- Anti-Pattern: Unsinnige Fragen stellen
- Anti-Pattern: Zwei Eingabefelder statt einem
Noch eine Erklärung für den merkwürdigen Titel des Beitrags: dieser Text ist inspiriert von Steven Krugs Klassiker Don’t Make Me Think – dem bisher unterhaltsamsten Buch über Web Usability (deutschsprachiges Beispiel-Kapitel als PDF).
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Die Evolution des Office-Button: Ein Sieg für die Gewohnheit!
Bald kommt Office 2010 und wie schon beim letzten Release, bindet Microsoft auch diesmal die Fangemeinde mit interessanten Hintergrundberichten in den Entwicklungsprozess ein.
Diese Artikel geben der vermutlich eher kleinen Fangemeinde des kreisrunden Office-Button die Gelegenheit, die Trauerfeier vorzubereiten: denn in Office 2010 siegt die Gewohnheit und Erwartungskonformität im Interfacedesign. Dem orangfarbenen Office-Strandball wird die Luft abgelassen und er verwandelt sich zurück in einen Datei-Button.
Die Evolution in Bild und Wort:
- Office 2003: Das klassische Datei-Menü
- Office 2007 Beta: Das Dateimenü wird zu Dropdown um in die ersten, rohen Ribbon-Designs hineinzupassen.
- Office 2007 Beta 2 + Office 2007 final: Willkommen am Strand. Die »Office Schaltfläche«, wie sie bei uns genannt wird, tritt ihren Dienst. Sie ist bunt, neu und passt gut zu Windows Vista und macht jemdem am Telefon das Leben schwer »klick auf den blauen Kreis links oben…«. (Quelle, Quelle, Quelle)
- Office 2010 technical preview: Strategischer Rückzug. Erstmal mit neuer Position aber altem Layout. (Quelle)
- Office 2010 Beta: Der Kreis schließt sich: Das Dateimenü ist zurück – jedoch neu geboren als Reiter im Ribbon, das die so genannte Backstage-View öffnen.
Marina, Program Manager im Office User Experience-Team beschreibt in dem oben verlinkten Artikel, wie es zu dem Design in Office 2007 kam und wo sie das Problem sehen:
»Our participants were faster, more successful, less error-prone, and more satisfied when they used the forms with inline validation. Eye-tracking also showed that they ›fixated‹ on the forms with inline validation less frequently and for less time, which shows that they found these forms easier to process visually than the forms without inline validation.«
Luke Wroblewski in seinem neuen A List Apart-Artikel »Inline Validation in Web Forms«
Er beschreibt darin anschaulich und ausführlich seine Usabilitylabor-gestützten Nutzerbeobachtungen im Umgang mit einem Webformular.
Lukes Buch »Web Form Design: Filling in the Blanks« aber vor allem die verschiedenen Artikel, die er dazu im Netz publiziert hat, sind eine sehr nützliche Referenz und Argumentationshilfe wenn Formulare konzipiert und gestaltet werden müssen.








Letzte Kommentare
Heute hat Zappos begonnen sein visuelles Design zu verbessern. Die Primärnavi ist schon neu. Über alle anderen Themen
OK, hilf mir bitte mal auf die Sprünge. Wie müsste es richtig heißen?
"Den eigentlichen Zweck, mir eine Anfahrtbeschreibung zu liefern, leistet die Darstellung aber nicht" - du hast hier ne
Ein weiteres Beispiel von davidhellmann.com
Hi Marian, nein, eigentlich ich meinte das Canonical Tag von Google und Co. Der kopierte Code-Schnipsel wurde aber a