Wir sehen uns bei der Design for Conversion in Köln
Als User-Experience-Designer sind wir immer auf der Suche nach spannenden Veranstaltungen, auf denen wir Inspiration finden, etwas dazu lernen, uns austauschen, unser Netzwerk pflegen und nebenbei auch noch ein bisschen Spaß haben können. Aber, mal ehrlich, so viele Events, die alle diese Anforderungen erfüllen, gibt es dann doch nicht. Mal zu Usability-bewegt, mal zu E-kommerziell, mal zu designig oder zu theoretisch.
Neben dem UXCamp, dem User Experience Barcamp in Berlin, ist die Design for Conversion (DfC) die Veranstaltung, auf die wir uns in diesem Jahr besonders freuen. Bei beiden waren schon im letzten Jahr mehrere uxzentrisch-Schreiber dabei und wir sind große Fans geworden.
Fotos von der DfC 2010
Was die DfC betrifft, liegt das nicht nur daran, dass unser lieber Lutz das Organisationsteam der Design for Conversion in Köln leitet und er, wenn alles vorbei ist, endlich wieder mehr Zeit hat, Beiträge für uxzentrisch zu schreiben. Nein, tatsächlich ist das Konzept der DfC dafür verantwortlich, dass wir die Konferenz hier empfehlen können, und dabei auch in der oben genannten Wunschliste bei jedem ein »Erfüllt«-Häkchen machen können.
Was die DfC für mich ausmacht:
- Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen: Im letzten Jahr (bei meiner ersten DfC) waren in meinem Team Designer, Redakteure, Produktmanager, Entwickler, SEO-Spezialisten und andere Spezies vertreten. Wenn es gelingt, diese Mischung auch bei der kommenden DfC hinzubekommen, wird das großartig!
- Gemeinsames Arbeiten an Mini-Projekten: Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, fremde Leute in kurzer Zeit kennen zu lernen, als mit ihnen ein Problem zu lösen. Ich bin gespannt, welche Aufgaben die Case-Sponsoren diesmal stellen. Bisher bestätigt ist der WWF (World Wildlife Fund).
- Sportsgeist: Die Tatsache, dass man seine Ergebnisse vor einer Jury präsentiert und in einem sportlichen Wettbewerb mit den anderen Teams steht, ist durchaus motivierend. Das kann man natürlich sehr ernst nehmen, muss man aber nicht.
- Gute und sehr gute Redner: Die Gruppenarbeit wird aufs angenehmste unterbrochen von einigen Vorträgen. Für dieses Jahr hat unter anderem Eric Reiss zugesagt, der viele von uns bereits auf dem UXCamp in Berlin 2010 begeistert hat.
- Feedback: Die Redner, die gleichzeitig die Jury stellen, begleiten die Arbeit der Teams beobachtend, stellen Fragen und geben Feedback. Eine tolle Möglichkeit, mit ihnen näher ins Gespräch zu kommen.
Alle, die jetzt hoffentlich neugierig geworden sind, finden weitere Informationen über die 6. DfC auf der Website. Nur wenige weitere Infos an dieser Stelle: Termin ist der 1. Juli 2011, Ort: Köln. Bis zum 15. Mai gibt es vergünstigte Tickets zum Preis von 180 EUR (statt 240 EUR).
Wer ist dabei?
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5 Tipps für gelungene Release-Texte im Appstore
Wie wichtig eine einfache Updatefunktion für Smartphone-Apps ist, wurde schon im Artikel Warum iOS-Apps ohne Updates nicht dasselbe wären beschrieben.
Viele Nutzer werden sich die Updates routiniert installieren, ohne sich viele Gedanken über neue Funktionen oder Bugfixes zu machen.
Dennoch gibt es einen kleinen Nutzerkreis (Poweruser), die sich durchaus über neue Funktionen und Bugfixes informieren möchten, bevor sie ein Update aufspielen.
Um diesem Informationsbedürfnis nachzukommen, bietet Apples Appstore die Möglichkeit, zu jedem Update einen Release-Text zu verfassen.
Die Wichtigkeit dieser Release-Texte liegt vor allem darin, dass es für die App-Nutzer, die einzige direkte Anlaufstelle ist, um sich über die Weiterentwicklung des Apps zu informieren, ohne auf externe Quellen wie z.B. Blogs zuzugreifen.
Dieses Feature wird von den einzelnen Entwicklern sehr unterschiedlich eingesetzt.
Dabei lässt sich durch eine sinnvolle Nutzung des Release-Textes die User Experience wesentlich steigern.
1. Neue Features beschreiben:
Detailverliebt: Flickr weiß, wonach ich gesucht habe
Mit dieser Nettigkeit hat Flickr mich angenehm überrascht: Als ich auf Google nach »see_conference« gesucht habe, bin ich unter den Treffern auf eine Flickr-Seite gestoßen. Beim Öffnen dieser Seite blendete Flickr mir diese Meldung unterhalb der Suche ein:
»Suchen Sie nach ’see_conference‹? Wir haben 367 Treffer auf Flickr.«

In vereinfachter Form habe ich das zwar schon in zahlreichen WordPress Blogs gesehen. Besonders gelungen finde ich aber die Umsetzung als Bubble am Such-Eingabefeld und die Tatsache, dass die Treffer-Zahl direkt mit angezeigt wird.
Detailverliebt: Hintergrund reagiert auf Formular-Eingabe
MobileMe ändert den Hintergrund je nach Formular-Eingabe:
Bei einer @me.com-Adresse werden die Icons der MobileMe-Web-Anwendung angezeigt, bei jeder anderen Adresse ein Bild vom iPhone und iPad als Hinweis auf Apples Ortungsservice, welcher über MobileMe verwaltet werden kann.
PS: Ein weiteres, schönes Interaktionsdetail: Nach der Eingabe der @me-Adresse können die MobileMe-Webapp-Icons angeklickt werden um vorauszuwählen, welche App man öffnen möchte.
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Detailverliebt: dezenter Sommerzeit-Hinweis in Windows 7

Windows 7 informiert in seinem erweiterten Uhrzeit-/Datum-Layer, dass in ein paar Tagen automatisch die Uhrzeit umgestellt werden wird. Ein nützlicher, kontextbezogener Hinweis der Sicherheit gibt.
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Detailverliebt: Bookmarklet antwortet auf Test-Szenarien
Instapaper hat ein »Read later«-Bookmarklet. Führt man es beispielsweise in einem Blog-Artikel aus, zeigt es im Screen kurzzeitig den Speicherungs-Verlauf »saving«, »ready« an. Führt man es aber auf der Instapaper-Seite selbst aus, wird statt dessen die Meldung »The bookmarklet is correctly installed.« ausgegeben.
Man kann davon ausgehen, dass Nutzer das Read-Later-Bookmarklet auf der Instapaper-Seite nur ausführen, um die Funktion zu testen. Die Meldung stellt daher einen sehr sinnvollen Sonderfall dar. Das sieht man selten bei Bookmarklets.
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Detailverliebt: Autokorrektur der E-Mail-Adresse bei Facebook-Login
Wenn man sich bei Facebook einloggen möchte und sich bei seiner E-Mail-Adresse vertippt, wird dies von Facebook erkannt. Nach dem Bestätigen der Eingabe sieht man sein eigenes Foto mit der dazugehörigen korrekt geschriebenen E-Mail-Adresse, wird gefragt ob man auch wirklich diese vermeintliche Person ist und darum gebeten das Passwort erneut einzutippen.
Danke an Axel H. für den Fund!
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Detailverliebt: Etsy fragt nach deiner Länderwährung
Etsy.com erkennt Besucher aus Deutschland und fragt per modalem Lightbox-Dialog, ob man die Preise dann nicht auch in Euro ausgeben lassen möchte.
Man kann auch zu anderen Währungen wechseln. Hübsch gelöst ist dabei auch das animierte Vergrößern des Fensters.
Vielen Dank an Renato für den Fund!
Detailverliebt: Autocomplete und autodelete der E-Mail-Domain
MobileMe vervollständigt die E-Mail-Adresse nicht nur nach der Eingabe automatisch, sondern entfernt diesen Part auch temporär wieder, wenn man zurück ins Formular springt.
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Adam Goldstein von Hipmunk im O’Reilly-YouTube-Channel »Web 2.0 Expo SF 2011«.
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