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	<title>uxzentrisch &#187; ramp-up</title>
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	<description>User Experience Blog</description>
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		<title>Wie Dropbox unseren Sammler-Geist anspricht</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 07:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marian Steinbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[motivation]]></category>
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		<category><![CDATA[ramp-up]]></category>

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		<description><![CDATA[Dropbox ist einer der großen Anbieter von Online-Speicherplatz mit Synchronisierung nicht nur für Windows und Mac, sondern auch für Systeme wie iPad, iPhone und Android. Zum Einstieg bekommen Nutzer 2 Gigabyte Speicherplatz gratis. Das Geschäftsmodell von Dropbox besteht darin, möglichst viele Nutzer dahin zu bringen, dass ihnen diese 2 GB nicht mehr ausreichen und sie freiwillig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.dropbox.com/referrals/NTU2ODU3NTU5">Dropbox</a> ist einer der großen Anbieter von <strong>Online-Speicherplatz</strong> mit Synchronisierung nicht nur für Windows und Mac, sondern auch für Systeme wie iPad, iPhone und Android.</p>
<p>Zum Einstieg bekommen Nutzer 2 Gigabyte Speicherplatz gratis. Das <strong>Geschäftsmodell</strong> von Dropbox besteht darin, möglichst viele Nutzer dahin zu bringen, dass ihnen diese 2 GB nicht mehr ausreichen und sie freiwillig Geld für mehr Speicher zahlen.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass das passiert, ist am höchsten, wenn der Nutzer die <strong>Vorzüge des Dienstes</strong> kennen lernt. Also motiviert Dropbox seine Nutzer, nacheinander ein paar Schritte durchzuführen, bei denen jeweils ein Feature vorgeführt wird.</p>
<p><a href="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2010/08/dropbox-completeness.png"><img class="alignnone size-large wp-image-2365" title="Dropbox Completeness Screenshot" src="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2010/08/dropbox-completeness-500x261.png" alt="" width="500" height="261" /></a></p>
<p>Das ist <strong>nicht sonderlich aufwändig</strong> gemacht, und trotzdem sehr wirkungsvoll. Wenn ich die oben gezeigte Dropbox Startseite nach dem Einloggen öffne, füllt sich die Box-Abbildung auf der linken Seite in einer Animation. Zu meinem Leidwesen hält der Füllprozess jedoch an, bevor der Umriss komplett ausgemalt ist. Auf der rechten Seite sehe ich eine Liste mit 6 offenbar recht einfachen Handlungen, von denen ich offenbar schon drei abgehakt habe. Aber tatsächlich stehe ich insgesamt irgendwo zwischen &#0187;begonnen&#0171; und &#0187;komplett&#0171;.</p>
<p>Und als wäre mein Bauchgefühl, dass ich unbedingt diese drei <strong>unerledigten Aufgaben</strong> durchstreichen möchte, nicht genug der Motivation, bietet mir Dropbox auch noch eine <strong>Belohnung</strong> an, wenn ich mindestens 5 der 6 Aufgaben erledige. 250 MB zusätzlicher Gratis-Speicherplatz winken mir. Die will ich mir natürlich nicht entgehen lassen!</p>
<p>Die sechste und letzte der Aufgaben ist noch mal besonders clever gewählt: Wenn ich nun alle Vorzüge von Dropbox kennengelernt habe, soll ich <strong>Freunde einladen</strong>, ebenfalls in deren Genuss zu kommen.</p>
<p>Wer sich genauer umsieht, findet heraus: Das kann man auch einfacher haben. Man überspringt die Schritte 1 bis 5 und lädt direkt Freunde zu Dropbox ein. Für jeden, der sich aufgrund einer Einladung registriert, erhält der einladende Nutzer 250 MB zusätzlichen Speicher.</p>
<p>Wie gesagt, das will ich mir nicht entgehen lassen. Wer von Euch <strong>noch keinen Dropbox-Account</strong> hat, darf sich als Belohnung für das Lesen dieses Artikels über diesen Link einen der äußerst knappen, nur für kurze Zeit erhältlichen Gratis-Accounts von Dropbox sichern:</p>
<p><a href="https://www.dropbox.com/referrals/NTU2ODU3NTU5">https://www.dropbox.com/referrals/NTU2ODU3NTU5</a></p>
<p>Nebenbei unterstützt ihr meine eigennützige Challenge, bis zu 8 GB freien Speicher durch Einladungen zu erreichen. Und noch ein Hinweis für alle, die nicht zufällig auf einem User Experience Blog gelandet sind: Dropbox ist auch ansonsten in Sachen User Interface und User Experience beispielhaft. Also schnell ein paar Screenshots für die eigene UX-Sammlung machen!</p>
<p>So. Wer kann nun alle Motivationstechniken aufzählen, die hier auf engstem Raum zum Einsatz kommen?</p>
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		<title>So macht man Captchas nur noch halb so nervig&#8230;</title>
		<link>http://uxzentrisch.de/captchas-verbessern-bei-fehlermeldungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 10:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Jordans</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[captcha]]></category>
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		<category><![CDATA[user experience]]></category>

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		<description><![CDATA[Captchas sind überall im Web und sie nerven! Man könnte natürlich, wie Luis von Ahn im Google-Talk &#0187;Human Computation&#0171;, das Gute darin sehen: Menschen verbringen weltweit bestimmt tausende Stunden damit, Captchas auszufüllen &#8211; diese Zeit muss man für Gutes nutzen wie das digitalisieren von Büchern über sein reCaptcha-Projekt. Für mich macht das das Ausfüllen von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Captchas sind überall im Web </strong><strong>und sie nerven!</strong></p>
<p>Man könnte natürlich, wie Luis von Ahn im Google-Talk &#0187;Human Computation&#0171;, <a href="http://fly.ingsparks.de/2007-10-25/tagging-als-spiel-verpackt-ist-der-renner/">das Gute darin sehen</a>: Menschen verbringen weltweit bestimmt tausende Stunden damit, Captchas auszufüllen &#8211; diese Zeit muss man für Gutes nutzen wie das digitalisieren von Büchern über sein reCaptcha-Projekt.</p>
<p>Für mich macht das das Ausfüllen von Captchas aber nur wenig besser. Aber es gibt noch etwas, das <strong>noch mehr nervt </strong>als Captchas einmal auszufüllen:<br />
<strong>Captchas mehrmals ausfüllen müssen</strong>, weil aufgrund einer Meldung das Fomular nicht abgeschickt wurde.</p>
<p>Dabei ist die Lösung wieder sehr einfach und <strong><a href="https://twitter.com/signup">Twitter macht es uns vor</a>:</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="500" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="i=5236" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://screenr.com/Content/assets/screenr_0817090731.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="500" src="http://screenr.com/Content/assets/screenr_0817090731.swf" allowfullscreen="true" flashvars="i=5236"></embed></object></p>
<p>Ryan Carson hat diesen Fall entdeckt und schön mit Screenshots in seinem Blog dokumentiert: <a href="http://carsonified.com/blog/design/how-to-increase-sign-ups-with-easier-captchas/">&#0187;How to Increase Sign-ups with Easier Captchas&#0171;</a>.</p>
<p>Man könnte jetzt noch Fragen, ob dieser Aufwand gerechtfertigt ist, wo doch schon die JavaScript-Validierung im Formular selbst alle Fehler abfängt. Dem würde ich auch zustimmen für ein so einfaches Formular &#8211; leider können aber nicht alle Fehler direkt abgefangen werden, weil beispielsweise nur Serverseitig überpfüft werden darf, ob die eingetragene E-Mail-Adresse schon von einem anderen Account verwendet wird.</p>
<p>Mich interessiert jetzt:</p>
<p><em>Habt ihr diesen Umgang mit Captchas schon anderswo beobachtet?</em></p>
<p><em>Oder kennt ihr weitere Formulare, deren UX auf ähnliche Weise verbessert wurde?</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ramp Up bei Hunch.com</title>
		<link>http://uxzentrisch.de/ramp-up-lazy-registration-bei-hunch/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 10:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marian Steinbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[gradual engagement]]></category>
		<category><![CDATA[lazy registration]]></category>
		<category><![CDATA[personalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[ramp-up]]></category>
		<category><![CDATA[startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder halbwegs interessante Dienst im Web erfordert, dass man sich als Nutzer identifizieren kann, um personalisierte Dienste und Daten nutzen zu können. Hier geht es um die User Experience beim Einstieg, dem Ramp-Up, gezeigt am Beispiel von Hunch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Zeitung, von der man noch kein Exemplar in den Händen gehalten hat, würde man vermutlich kaum abonnieren. Man würde ebenfalls kaum auf die Idee kommen, eine Wohnung zu mieten, die man noch nie betreten hat.</p>
<p>Viele Dienste im Web 2.0, sei es die Community mit Foren und Fotoalben oder die Online-Videothek mit Empfehlungs-Service auf Basis von Nutzerbewertungen, haben das Problem, dass Ihre Funktionen erstens <strong>hochgradig personalisiert</strong> sind, und zweitens, dass diese Funktionen <strong>äußerst erklärungsbedürftig</strong> sind.<span id="more-521"></span></p>
<p>Wer einen neuen Service kennen lernen will, ist in der Regel auf Marketing-Texte, Videos oder Guided Tours und Hörensagen angewiesen. Wer <strong>selbst erfahren</strong> will, wie der Service funktioniert, nimmt die Hürde der Registrierung, richtet sich also ein dauerhaftes Nutzerkonto ein &#8211; um dann hinterher beurteilen zu können, ob sich das wirklich gelohnt hat. Der Volksmund sagt dazu: &#0187;Man kauft die Katze im Sack&#0171;.</p>
<p>Die <strong>Registrierungshürde</strong> bzw. der Prozess, der den Nutzer diese Hürde überwinden lässt und ihn in die Nutzung des Dienstes überführt, ist für praktisch alle Web-2.0-Dienste kritisch, da diese oft nur mit authentifizierten, wiedererkennbaren Nutzern funktionieren können. Adaptive Path hat für die Überwindung dieser Hürde den englischen Begriff &#0187;ramp up&#0171; geprägt.</p>
<p><strong>Ramp Up</strong> besteht bei vielen Diensten tatsächlich im Ausfüllen eines Formulars und evtl. im Klicken auf einen Link in einer E-Mail. Dann hat man einen Account und kann sich einloggen. Es gibt genau zwei Zustände, in denen sich ein Nutzer befinden kann: Entweder er ist eingeloggt oder er ist es nicht. In dieser konzeptionellen und technischen Einfachheit liegt sicherlich auch der wichtigste Grund für die große Verbreitung dieses Musters. Aber es geht auch anders.</p>
<p>Vor ca. zwei Jahren bin ich &#8211; aus welchem Grund auch immer &#8211; auf <strong>Kindo.com</strong> (die es nun nicht mehr gibt, da Kindo von <a href="http://www.myheritage.com/">myheritage.com</a> übernommen wurde) aufmerksam geworden. Kindos Angebot bestand darin, dass Nutzer dort (wie auch auf zahlreichen anderen Websites) ihren Familienstammbaum erstellen konnten. Eh man sich versah, hatte man &#8211; ohne sich (merklich) registriert zu haben &#8211; einen Stammbaum zusammengeklickt und dabei ganz nebenbei seinen eigenen Namen und die Namen zahlreicher Verwandten eingegeben. Diese Mühe durfte im Nachhinein natürlich nicht umsonst gewesen sein, also war das permanente Speichern des Stammbaums (durch Anlegen eines Accounts) ein selbstverständlicher Schritt. Das Konzept war offenbar so erfolgreich, dass Kindo gekauft und das Ramp-Up-Verfahren beispielsweise vom deutschen Mitbewerber <a href="http://www.verwandt.de/">Verwandt.de</a> (leider nicht in gleicher Qualität, Screenshot siehe unten) kopiert wurde.</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-558" title="Verwandt.de Startseite (Ausschnitt)" src="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2009/06/verwandtde-500x257.png" alt="Verwandt.de Startseite (Ausschnitt)" width="500" height="257" /></p>
<p>Aktuell hat mich der gerade <strong>neu auf der Bildfläche</strong> erschienene Dienst <a href="http://www.hunch.com/">Hunch.com</a> veranlasst, dieses Thema aufzugreifen. Hunch (engl. für &#0187;Hinweis&#0171;) ist ein neuer Dienst, der Nutzern schwere Entscheidungen erleichtern soll. Um das zu ermöglichen, benötigt Hunch seinerseits viele Entscheidungen von Nutzern. Mit meinem beschränkten technischen Verständnis stelle ich mir das ähnlich vor, wie Amazon vorgeht, um mir Empfehlungen auf Basis meiner Käufe auszusprechen. In etwa nach dem Motto: &#0187;Nutzer, die (wie Sie) entschieden haben, ihre Steuererklärung nicht abzugeben, haben sich bei der Wahl mehrheitlich für Partei X entschieden&#0171;. Zur Entscheidungsfindung dienen Multiple-Choice-Tests, die von den Nutzern selbst erstellt werden können. Alles in allem recht komplex und eben erklärungsbedürftig. Und nicht nur für die Nutzer, sondern auch für die Betreiber sehr interessant. Denn durch die vielen Fragen (Entscheidungen), die Nutzer möglichst wahrheitsgemäß beantworten müssen, werden umfangreiche Personenprofile generiert, die beispielsweise zielgerichtetes Marketing erlauben.</p>
<p>Klar, dass Hunch ein Interesse daran hat, so viele Nutzer wie möglich so einfach und schnell wie möglich in den Prozess der Profilerzeugung zu bewegen. Die Startseite für neue Nutzer ist alleine darauf ausgerichtet. Sie besteht aus nicht viel mehr als <strong>einer einzigen Frage</strong>. (&#0187;Where is your home located? In the suburbs / In a rural area / In a major city&#0171;).</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-524" title="home" src="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2009/06/home1-400x331.png" alt="home" width="400" height="331" /></p>
<p>Eh man sich versieht, hat man bereits die Antwort angeklickt und ist dort, wo Hunch uns haben will. Als Resultat werden wir sogar belohnt: Wir erfahren in etwa, wie der Rest der bisherigen Nutzer die gleiche Frage beantwortet hat. Und können sogleich mit dem nächsten Klick die nächste Antwort geben.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-525" title="home_question2" src="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2009/06/home_question2-400x250.png" alt="home_question2" width="400" height="250" /></p>
<p>Nach zwanzig einfachen, bisweilen gar amüsanten Fragen und simplen Klicks, ist das anfängliche Datensammeln vorbei. Hunch weiß offenbar genug über uns, um uns etwas schwierigere Fragen so zu beantworten, wie eigentlich wir selbst sie uns beantworten sollten.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-527" title="decisions" src="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2009/06/decisions-400x204.png" alt="decisions" width="400" height="204" /></p>
<p>Natürlich wird jetzt nicht vergessen, auf eine <strong>Registrierung</strong> hinzuweisen. Solange man darauf verzichtet, wird man nur per Cookie identifiziert und ist dem System damit nur am aktuellen Rechner/Browser und nur für begrenzte Zeit bekannt.</p>
<p>Und natürlich hat man hier einen guten Grund, sich zu registrieren. Immerhin hat man ja schon Zeit investiert, die nicht umsonst gewesen sein soll. <strong>Vorbildliches und cleveres Ramp Up</strong>, wie ich finde.</p>
<p>Wer sich noch mal ein klassisches <strong>Gegenbeispiel</strong> ansehen möchte, sollte <a href="http://www.letsimondecide.com/">LetSimonDecide</a> aufsuchen. Zugegeben, der Dienst funktioniert etwas anders, aber hier geht ohne Registrierung gar nichts. Die Startseite ist ein Sammelsurium an Überredungsversuchen, warum man sich registrieren sollte, um dann einen Blick auf viele tolle Funktionen werfen zu können. Da braucht es schon eine Menge Motivation, um den Marketing-Aussagen Glauben zu schenken und die Mühe der Registrierung auf mich zu nehmen.</p>
<p>Neben dem neuen Hunch.com gibt es natürlich einige Dienste mehr, bei denen die Registrierung eher nebenbei funktioniert. Weitere Beispiele:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netvibes.com/">netvibes.com</a> &#8211; Erst erstellt man seine persönliche Startseite im Netz, und wenn man sie auch von anderen Rechnern nutzen möchte, richtet man einen Account ein.</li>
<li><a href="http://doodle.com/">doodle.com</a> -  Gruppen-Terminvereinbarung. Der eigentliche Dienst benötigt keine Registrierung, optional wird man jedoch nach der E-Mail-Adresse gefragt.</li>
<li><a href="http://posterous.com/">posterous.com</a> &#8211; Eine Blogging-Plattform. Hier wird auf der Startseite plakativ damit geworben, dass keine Registrierung nötig ist.</li>
<li><a href="http://www.easyjobboards.com/">easyjobboards.com</a> &#8211; Einfach eine Subdomain ausdenken, und man hat eine neue Job-Börse angelegt.</li>
</ul>
<p>Neben dem Begriff &#0187;Ramp Up&#0171; hat sich für das Fehlen der Registrierungshürde auch der Begriff &#0187;Lazy Registration&#0171; verbreitet. Zu dem Stichwort gibt es eine Reihe von Beiträgen im Netz, unter anderem <a href="http://webjackalope.com/lazy-registration/">einer von webjackalope.com</a>, dem auch die Beispiele der obigen Liste entnommen sind.</p>
<p>Adaptive Path hat zu dem Thema einen Report mit dem Titel  <a href="http://adaptivepath.com/ideas/reports/signup/">Patterns for Sign Up and Ramp Up</a> veröffentlicht. Der Download erfordert das Abonnement des Adaptive Path Newsletters (Ironie, nicht wahr?). Eine Flash-Blättervariante des Dokuments &#8211; ohne Registrierungshürde &#8211; gibt es auf <a href="http://issuu.com/adaptivepath/docs/signup?mode=embed&amp;documentId=080514212941-3eecaf1f1bcd4e69a1e191c02e2dcbb1&amp;pageNumber=7&amp;layout=grey">isuu.com</a>.</p>
<p>Auf UIPatterns.com wird <a href="http://ui-patterns.com/pattern/LazyRegistration">Lazy Registration als Pattern</a> ebenfalls beschrieben. Die Kommentare bringen durchaus kontroverse Meinungen zur Sinnhaftigkeit zum Vorschein. So meinen mehrere Kommentatoren, dass durch Lazy Registration die Wahrscheinlichkeit steigt, dass Nutzer sich nicht ernsthaft mit dem Dienst auseinandersetzen, sondern nur &#0187;herumspielen&#0171;.</p>
<p>Was denkt Ihr? Welche Vor- und Nachteile bietet das Weglassen bzw. Abschwächen der Registrierungshürde? Welche Beispiele sind außerdem erwähnenswert? Gibt es Erfahrungen von Dienst-Anbietern, wie sich Lazy Registration auf die Nutzung auswirkt? Wir freuen uns über Eure Kommentare.</p>
<p><strong>Update (7.3.2010)</strong>: Die oben erwähnte Site verwandt.de wurde von myheritage.com übernommen. Möglicherweise (hoffentlich) einr glückliche Fügung für das verwandt.de Team.</p>
<p><strong>Update (2.4.2010)</strong>: Eben habe ich entdeckt, dass neben &#0187;Lazy Registration&#0171; im Englischen auch der Begriff &#0187;Gradual Engagement&#0171; die Runde macht. Das könnte ganz nützlich sein, wenn man zu dem Thema noch mal auf die Suche geht. So habe ich jedenfalls ganz spontan einen <a href="http://www.svennerberg.com/2008/09/gradual-engagement/">Blog-Post</a> gefunden, der zeigt, dass diesbezüglich offenbar alle Stammbaum-Websites von einander abgeguckt haben.</p>
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		<title>Wenn wir alle in Hawaii lebten</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 07:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marian Steinbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dann bräuchten wir keine Zeitzonen-Auswahl. Dann aber hätte ethnio.com uns in seinem Registrierungsformular nicht mit diesem netten kleinen Text erfreuen können. Andere Nettigkeiten dieser Art: Augenzwinkern bei FeedBurner Popularität hat ihre Nachteile Niemand mag 404-Seiten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann bräuchten wir keine Zeitzonen-Auswahl. Dann aber hätte <strong>ethnio.com</strong> uns in seinem <a href="http://ethnio.com/signup">Registrierungsformular</a> nicht mit diesem netten kleinen Text erfreuen können.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-320 noframe" title="ethnio_hawaii" src="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2009/05/ethnio_hawaii.png" alt="ethnio_hawaii" width="487" height="63" /></p>
<p>Andere Nettigkeiten dieser Art:</p>
<ul>
<li><a href="http://uxzentrisch.de/augenzwinkern-bei-feedburner/">Augenzwinkern bei FeedBurner</a></li>
<li><a href="http://uxzentrisch.de/snooth-popularitaet-hat-nachteile/">Popularität hat ihre Nachteile</a></li>
<li><a href="http://uxzentrisch.de/niemand-mag-404-seiten/">Niemand mag 404-Seiten</a></li>
</ul>
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		<title>Popularität hat ihre Nachteile</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 11:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marian Steinbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Standard-Feature von Social-Networking-Plattformen ist die Einladungs-Funktion. Man gibt seine Zugangsdaten zu GMail, Yahoo etc. ein und der Dienst liest das Adressbuch aus, um Freunde auf der Plattform zu finden. So weit, so unspannend. So sieht das bei Twitter aus&#8230; &#8230; und so bei der Wein-Community Snooth:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Standard-Feature von Social-Networking-Plattformen ist die Einladungs-Funktion. Man gibt seine Zugangsdaten zu GMail, Yahoo etc. ein und der Dienst liest das Adressbuch aus, um Freunde auf der Plattform zu finden. So weit, so unspannend. So sieht das bei Twitter aus&#8230;</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-256" title="twitter-loading-contacts1" src="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2009/04/twitter-loading-contacts1.png" alt="twitter-loading-contacts1" width="456" height="204" /></p>
<p>&#8230; und so bei der Wein-Community <a href="http://www.snooth.com/">Snooth</a>:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-254" title="snooth_beeing_popular1" src="http://uxzentrisch.de/wp-content/uploads/2009/04/snooth_beeing_popular1.png" alt="snooth_beeing_popular1" width="471" height="181" /></p>
]]></content:encoded>
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