uxzentrisch zitiert:

»Häufig wird angenommen, dass eine gute User Experience eine einfache Bedienung voraussetzt. Dies ist im Gegensatz zu guter Usability nicht der Fall. Auch sehr komplex zu bedienende Produkte, wie z.B. Computerspiele, Kommandozeilenbasierte Serverprogramme können dem Anwender ein positives Nutzungs- bzw. Anwendungserlebnis verschaffen.«

via User Experience – Wikipedia.

Ein tolles Zitat von einem unbekannten Wikipedia-Autor, das einen zentralen Unterschied zwischen Usability und User Experience darstellt.

3 Kommentare

Lutz Schmitt uxzentrisch vor 7 Jahren

Dem kann man eigentlich nur zustimmen. Aber man sollte die Motivation der Nutzung auch mit einbeziehen. Muss oder will man eine Applikation nutzen? Ist der Weg das Ziel, oder will ich nur ein Ziel erreichen? Das macht einen großen Unterschied aus, bei der Bereitschaft die Benutzung zu erlernen.

Ausserdem gilt auch im Game Design eine wichtige Maxime: »Easy to play, hard to master.«

Marian Steinbach uxzentrisch vor 7 Jahren

Den Hinweis auf Spiele finde ich hilfreich. Da muss die Schwierigkeit (= Gegenteil von Einfachheit?) ja sehr genau auf die Fähigkeiten des Spielers abgestimmt sein. Nehmen wir mal, um nicht zwingend über Computerspiele sprechen zu müssen, klassisches Schach. Wenn ein Gegner deutlich weniger versiert spielt, als man selbst, macht es keinen Spaß. Spielt er so gut, dass man nicht den Hauch einer Chance hat, macht es auch nicht richtig Spaß. Diese Dimension muss, so wie ich es sehe, bei der User Experience berücksichtigt werden.

Die Usability-Dimension kümmert sich um die funktionaleren Dinge. Wenn wir beim Schach bleiben wollen:

- Sind alle Figuren eindeutig zu erkennen?
- Unterscheiden sich schwarze und weiße Felder gut genug?
- Sind die Felder groß genug für die Figuren?
- Ist das Schachfeld nicht zu groß für die Armlägne der Spieler?
etc.

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