uxzentrisch erörtert:
UXcamp Europe 2011 – Unser Rückblick

Wenn auch mit etwas Verspätung, so wollen wir doch noch unseren Eindruck zum UXcamp Europe 2011 festhalten. Das »Europe« im Namen hat sich das UXcamp vollends verdient. Darüber hinaus gab es Teilnehmer aus China, Indien, Korea, Japan und den USA. Die Sessions hatten auch dieses Jahr wieder eine Einfachheit und Offenheit, die man auf anderen Konferenzen vermisst.

Auch im dritten Jahr war die nexum nicht nur als Sponsor sondern auch als Session-Mitgestalter dabei. Die Zahl der nexianer auf dem UXcamp stieg von sechs im Jahr 2009 auf vierzehn im Jahr 2011. Auf den Anstieg der Teilnehmer sind wir auch ein wenig stolz, denn die Begeisterung für das Barcamp regte nicht nur unsere Konzepter sondern auch Designer, Redakteure und Entwickler zum Mitkommen an.

Wir alle fuhren, wie die Jahre davor auch, mit einem: »Das war echt gut und ich würde wieder kommen« Erlebnis zurück.

Fotos zum UXCamp gibt es dank Anja auf unserer nexum Facebook-Seite und dank Tobias auf unserer UXCamp Aggregations Seite

Im folgenden anbei ein paar Eindrücke:

Aminata Sidibe – Entwicklung:

Über kuriose Navigationsgeräte, Bananen die vortragen und nette Begegnungen in der Hauptstadt.

Am Freitag früh ging es auf nach Berlin – 14 nexianer aus allen Gewerken auf dem Weg in ein spannendes Wochenende. Mit zwei Minibussen ging es von der nexum aus auf in die Hauptstadt, die mit absolutem Spitzenwetter nur auf uns gewartet hat. Mit dabei: unser erstklassisches Navigationsgerät, das schon bei der ersten Abfahrt den Mut zur Lücke bewies… [Weiter zum Blogpost]

Markus Hoppe – Design:

Das UXcamp Europe 2011 hatte diesmal teilweise den Charme eines „Nerdy-Woodstock“. Bei einigen Vorträgen geriet leider der inhaltliche Anspruch aufgrund überstrapazierten Sendungsbewusstseins in den Hintergrund. Meine favorite Sessions: Marian Steinbach & Konstantin Weiss – Visualisierungen rund um die Fukushima Katastrophe, Tamim Swaids „U can touch it“ (obwohl wir ja gemeinsam schon zu dem Thema ein Projekt hatten) und Eva-Lotta Lamms „Sketch-Club-Berlin“.
Die Veranstaltung war übrigens wieder super organisiert mit großartigen Locations….

PS. Toll mit netten Kollegen dort gewesen zu sein und dass meine Minibar geplündert wurde.

Aleksandra Gulba – Online Redaktion:

Das war mein erstes Bar Camp und sicher nicht das letzte! Es hat Spass gemacht, in so entspannter Atmosphäre interessanten Beiträgen zu lauschen. Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind mir die Sessions von Tamim und Marian. Schön war es auch, mit netten Kollegen ein so angenehmes und informationsgefülltes Wochenende zu verbringen. Aber nächstes Mal müssen wir definitiv mehr Kölsch mitbringen!

Tamim Swaid – Konzeption und Beratung:

Genereller Eindruck: Super Orga, klasse Stimmung, viele neue Gesichter kennengelernt und auch Neues mitgenommen.

Mein beste Session: Gerry McGovern mit “How to Identify Top Tasks PowerPoint presentation (2 MB Download)” zeigte, wie man mit ultralangen Umfragen auf der Website valide Ergebnisse über die wichtigsten „Tasks“ auf der Seite herausfindet. Die Website kann dannach für diese „Top Tasks“ optimiert werden.

Bemerkungen: Am Sonntag leider viel weniger Teilnehmer obwohl eigentlich die Anmelderliste voll war.

P.S. Happy bin ich natürlich über die Sketchnotes meiner Session von Eva-Lotta. Merci.

Lutz Schmitt – Konzeption und Beratung:

Genereller Eindruck: Die Organisatoren haben es auch dieses Jahr wieder geschafft ein tolles Barcamp zu ermöglichen. Alles lief glatt und wenn es Pannen gab, habe ich sie nicht mitbekommen. Hut ab! Dieses Mal war es eine wunderschöne Mischung aus Familien-Treffen und dem Kennenlernen vieler neuer Gesichter, wozu besonders die noch größere Präsenz von Teilnehmern aus dem Ausland beitrug. Dieses internationale Flair mit der entspannten Struktur eines Barcamps ist was ganz besonderes.

Meine beste Sessions: Stefan Freimarks Session über Change Management in großen Projekten war sehr gut und bot uns Enterprise-UXlern eine gute Plattform zum Austausch. Die Slides finden sich auf slideshare, aber Stefan hat auch für sein UX-Café aufgezeichnet und wird die Session im O-Ton veröffentlichen.

Und dann muss ich ganz bescheiden die Diskussionsrunde in meiner Session »Would you design the electric chair?« erwähnen. Alle haben sich gut eingebracht und Einblicke und Themen rund um Ethik, Verantwortung und der eigenen Position beigetragen. Lösungen gab es nicht (wie auch), aber einen sehr fruchtbaren Austausch. Danke dafür allen Sessionteilnehmern.

Abschließend muss leider festgehalten werden, dass zwar noch nie so viele Teilnehmer dabei waren, aber auch noch nie so wenig Sessions abgehalten wurden. Das war sehr schade und sollte sich wieder ändern.

Tobias Jordans – Konzeption und Beratung:

Wieder ein tolles UXcamp mit sehr interessantem Austausch und ehrlichen Präsentationen mit interessanten Einblicken, die nur ein Barcamp liefern kann. Unser nexum-Team war dieses Jahr noch besser eingespielt, was man vor allem am schnellen Bierzapfen merkte :-).

Interessanteste Session: Die Vorstellung des XING-Redesign mit seinen kurzen Einblicken hinter die Kulissen. Und die Diskussionen, die sich rund um meine Little-Big-Details-Session entwickelt haben.

Nachgedanke: Wie können wir nächstes Jahr die Anzahl der Sessions erhöhen und gleichzeitig Hilfe an die Hand geben um die offensichtlichsten Session-„Fehler“ zu vermeiden? Hier ein paar Gedanken + Diskussion

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