uxzentrisch erörtert:
Überfällige Mitteilung an Entwickler von Windows Software-Installern

Ein Beitrag aus der Kategorie “Was mich schon immer genervt hat, ich aber nirgends los werden konnte.”.

ueberfluessige_startmenues

Liebe Software-Entwickler, die Ihr Installationsscripts für Windows-Software schreibt, was bewegt Euch eigentlich dazu, mein Startmenü mit den unnötigsten Ordnern und Verknüpfungen zu füllen?

Wir brauchen keinen Ordner, wenn sich darin nur ein oder zwei Programmverknüpfungen befinden. Und wir brauchen keine Verknüpfung »DeineSoftware deinstallieren«, denn dafür gibt es die Systemsteuerung.

Installiert Eure Programmverknüpfung lieber auf oberster Ebene im Startmenü. Das erspart Millionen von Menschen eine Menge Gehangel durchs Startmenü und entlastet damit vermutlich unsere Volkswirtschaft um immense Summen.

So, das musste sein. Jetzt geht’s mir besser.

2 Kommentare

Tobias Jordans uxzentrisch vor 7 Jahren

Ja, total nervig!
Das Problem sind hier leider in der Tat die Entwickler. Microsoft schreibt in seinen Guidelines für Vista-Entwicklung explizit, dass man so etwas, wie du es zeigst, nicht machen soll:

Create a product folder only if your product is a collection of individual programs (three or more), and users think of your product in terms of that collection.

Und

Start menu files
* Put only program shortcuts on the Start menu. Don’t put shortcuts to the following items on the Start menu:
o Program uninstallers. Users access uninstallers through the Programs control panel item.

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/aa511447.aspx

Jetzt braucht MS nur noch eine Kultur der UX, in der Entwicklerfirmen auf diese Details auch achten. Dass aber ausgerechnet Google/Chrome es falsch macht, hätte ich nicht gedacht.

Marian Steinbach Autor vor 7 Jahren

Gut zu wissen, dass Microsoft selbst da eine relevante Richtlinie hat. Fehlt noch eine weitere:

Do not create a shortcut for un-installing your product when it can be un-installed via the Windows software administration tools.